In der aktuellen Ausgabe des Implantologie Journal sind Dr. med. dent. Karl Ulrich Volz und Kollegen mit einem Fachbeitrag zum Thema „Metallfreie Sofortimplantation bei stark reduziertem Knochenangebot“ vertreten.

Chirurgische Protokolle für die Versorgung von ausgeprägten knöchernen Defekten sind vielfältig und erfordern oftmals mehrere Eingriffe sowie die Anwendung von Knochenersatzmaterial. Eine effektive und biologische Lösung stellt die Sofortimplantation mit metallfreien Implantaten dar. Sie wird im Folgenden anhand eines Patientenfalls aufgezeigt.

Sofortimplantation versus Spätimplantation

Implantate werden heute in der Regel als Spätimplantate in ausgeheilte Extraktionsalveolen drei bis sechs Monate nach der Zahnentfernung gesetzt. Um diese langen Therapie- und Heilungsphasen zu verkürzen und die Anzahl der chirurgischen Eingriffe zu verringern, wurden neben diesem Verfahren auch Sofortimplantationen erprobt.1 Erste Versuche von Sofortimplantationen mit Implantaten aus Aluminiumoxid (Tübinger Sofortimplantat) wurden von Prof. Dr. Wilfried Schulte bereits im Jahre 1978 an der Universität Tübingen durchgeführt.2 Laut der ITI Konsensus-Konferenz im Jahr 2009 wird zwischen Sofortimplantation (unmittelbar nach Extraktion), Frühimplantation (vier bis acht Wochen nach Extraktion), verzögerter Implantation (12 bis 16 Wochen nach Extraktion) und Spätimplantation (sechs Monate nach Extraktion) unterschieden.3 Studien belegen eine etwas höhere Überlebensrate bei Spätimplantationen.4–6 Implantate, die in frische Extraktionsalveolen inseriert wurden, scheinen gegenüber Spätimplantaten noch etwas höhere Verlustraten zu besitzen.4,7,8

Die Sofortimplantation weist Vor- und Nachteile gegenüber den anderen Verfahren auf. Um das Weich- und Hartgewebsprofil nach Extraktion des Zahnes zu erhalten, erweist sie sich vor allem im Frontzahnbereich als vorteilhaft.9 Knochenaufbau oder die Verwendung von Knochenersatzmaterialien ist oft nicht notwendig.10,11 Auch werden lange Wartezeiten für Patienten vermieden und ihm oder ihr wird zeitnah zu mehr mundbezogener Lebensqualität verholfen.12 Nachteilig und mit einem höheren Risiko behaftet sind Patienten mit dünnem Gingivatyp, fehlender keratinisierter Mukosa, einer dünnen bukkalen Knochenwand sowie mit parodontalen oder periapikalen pathologischen Befunden.3,13 Insgesamt ist feststellbar, dass sich Sofortimplantate mittlerweile als geprüftes Verfahren erwiesen haben und hohe Überlebensraten aufzeigen.14–17

Vorteile der klassischen Spätimplantation sind, dass die Alveole vollständig knöchern ausgeheilt ist und der Eingriff risikoarm und planbar gestaltet werden kann. Das Implantat kann primär stabil ossär eingebracht werden. Der Nachteil allerdings ist, dass während der Heilungsphase des Knochens ohne Belastung eine vertikale und horizontale Resorption stattfinden kann.18,19 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf ZWP online oder im Implantologie Journal

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Die neue Ausgabe der ceramic implants – international magazine of ceramic implant technology ist jetzt verfügbar als e-Paper und Printversion, und bringt Leser auf den neusten Stand hinsichtlich aktuellen Entwicklungen in diesem vielversprechenden Feld der Implantologie.

Das internationale Fachmagazin gibt einen vielschichtigen Überblick über das aktuelle Geschehen im Bereich der Keramikimplanate. Außerdem informiert sie über die nun vielfältiger werdende Fortbildungslandschaft im Bereich der Keramikimplantologie. Leser können bereits jetzt schon das ePaper online abrufen.

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Die Europäische Gesellschaft für Keramikimplantologie (ESCI) hat am 11. und 12. Oktober 2019 erfolgreich ihren ersten Kongress veranstaltet. ESCI-Präsident Jens Tartsch freute sich über 170 Teilnehmer in Zürich. Damit war die zweitägige Veranstaltung ausverkauft.

Die Keramikimplantologie ist derzeit der am schnellsten wachsende und forschungsintensivste Bereich in der Zahnmedizin. Umso wichtiger ist eine praxisorientierte, aber auch wissenschaftliche und evidenzbasierte Auseinandersetzung mit diesem Thema – es zählen die Fakten! „Facts of Ceramic Implants“ lautete daher auch das Motto des „1st European Congress for Ceramic Implant Dentistry”, welcher am 11. und 12. Oktober 2019 in Zürich (Schweiz) unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Jens Tartsch (Präsident ESCI), Dr. Stefan Röhling (Vizepräsident ESCI) und Prof. Ralf Kohal (Mitglied des wissenschaftlichen Beirates ESCI) stattfand.

Mit 14 namhaften Referenten aus sieben Ländern versprach der „1st European Congress for Ceramic Implant Dentistry” vor allem auch aus fachlicher Sicht ein Highlight zu werden. So brachte „Facts of Ceramic Implants” sowohl dem interessierten Einsteiger als auch dem erfahrenen Anwender wertvolle Erkenntnisse für einen erfolgreichen Umgang mit Keramikimplantaten: von den Möglichkeiten und Grenzen des Materials Zirkondioxid über die biologischen Hintergründe bis hin zur fachgerechten klinischen Anwendung wurden alle relevanten „Facts of Ceramic Implants“ beleuchtet.

Die ESCI ist eine Drehscheibe für wissenschaftliche Forschung und klinische sowie praktische Erfahrung mit Keramikimplantaten. So wies auch der erste ESCI-Kongress einige Besonderheiten auf: Er bot u. a. jungen Forschern und allen Mitgliedern die Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse und ihre klinischen Fälle während den „short lecture sessions“ vorzustellen. Die beste Präsentation in ihrer Kategorie wurde mit dem „ESCI Award“ ausgezeichnet, welcher mit je 500 Euro dotiert ist.

Quelle: ESCI

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Ein Pionier auf dem Gebiet der Implantologie ist am ersten Oktober-Wochenende verstorben. Bekannt ist der Professor für Oralchirurgie vor allem für die Entwicklung dentaler Implantate aus Keramik gewesen. Mit dem Crystalline Bone Screw-(CBS-) Implantat aus weißem, polykristallinem Aluminiumoxid, gelang ihm im Jahre 1960 eine echte Innovation: ein 100 Prozent metallfreies und biokompatibles Implantat.

Eine Zeit lang war das CBS-System, wenn auch in einer leicht modifizierten Form, unter dem Namen SigmaImplantat (Incermed), auf dem Dentalmarkt erhältlich. Prof. Dr. Sami Sandhaus konnte mit seinen nunmehr 92 Jahren auf ein langes und bewegtes Leben zurückblicken.

Geboren wurde er 1927 in der westukrainischen Stadt Czernowitz, welche zur damaligen Zeit eine Hochburg jüdischen Lebens und Kultur war. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung erlebte er die Schrecken des Nazi-Regimes am eigenen Leibe. Im Alter von 14 Jahren, nach dem Überfall Hitlers auf die damalige Sowjetunion 1941, kam er in ein Konzentrationslager.

Dort gelang ihm, anders als dem Großteil der Deportierten, die Flucht, welche ihn über Rumänien in das erst 1948 neu gegründete Israel führte. Später ging Sami Sandhaus nach Deutschland und studierte dort Human- und Zahnmedizin an der Universität Düsseldorf. Nach seiner Graduierung 1959 wanderte er in die Schweiz aus, wo er bis heute lebt. An der Universität Paris VI, die 1968 gegründet wurde, spezialisierte er sich schließlich auf Stomatologie sowie Kiefer- und Gesichtschirurgie und gab dort sein Wissen als Professor an nachfolgende Generationen weiter. Fast sein gesamtes Leben widmete Prof. Sandhaus der Forschung und Lehre sowie der Entwicklung neuer Technologien für die dentale Implantologie. Ziel seiner Arbeit war es vor allem, durch den Einsatz von biokompatiblen Materialien Metall aus dem lebendigen Gewebe zu verbannen.

Mit der Entwicklung des CBS-Implantats markierte Prof. Dr. Sandhaus eine Wende innerhalb der bis dato auf dem Werkstoff Titan basierenden Implantatsystemen. Doch wie bei so vielen neuen Ideen setzte sich die Erkenntnis über die Vorteile metallfreien Zahnersatzes nur langsam durch. Erst seit wenigen Jahren wird Keramik als ein dem Titan in puncto Bio-Verträglichkeit, Einheilzeit, Widerstandsfähigkeit und nicht zuletzt Ästhetik überlegenerer Werkstoff in der dentalen Implantologie gehandelt. Während seiner bisherigen Schaffenszeit als Wissenschaftler, Forscher und Lehrer war Prof. Dr. Sandhaus immer darum bestrebt, diese Vorteile Zahnärzten und Patienten in aller Welt zugänglich zu machen. So gründete er u. a. das Forum Odontologicum in Lausanne, ein Bildungsinstitut für Zahnärzte und Zahntechniker, in welchem postgraduale Lehrgänge zur Spezialisierung in restaurativer Zahnheilkunde und Implantologie angeboten werden, sowie die International Society for Oral Rehabilitation (ISOR). Noch im Februar 2017 wurde Sami Sandhaus während des 6. Kongresses der International Academy of Ceramic Implants (IAOCI) in Miami für sein Lebenswerk in der Keramikimplantologie von IAOCI Gründer und Präsident Dr. Sammy Noumbissi ausgezeichnet.

Quelle: OEMUS MEDIA AG, ZWP online

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Die Nachfrage nach metallfreien Implantatlösungen steigt kontinuierlich. Zirkoniumdioxid wird als alternatives Implantatmaterial zunehmend erforscht. Neue Studien und Reviews sprechen dafür, dass deren klinische Erfolgsraten im Bereich von Titanimplantaten liegen. Die aktuelle Ausgabe des Implantologie Journals beschäftigt sich mit allen Facetten rund um die Keramikimplantologie. So untersucht u. a. Dr. Nino Giulini et al. in einer prospektiven Studie das Langzeitverhalten von Keramikimplantaten und geht in seinem Fachbeitrag auf mikrobiologische Ergebnisse und die Patientenzufriedenheit ein.

Der CME-Artikel von Dr. Michael Leistner beschreibt das Vorgehen einer minimalinvasiven Implantation im posterioren Unterkiefer mit einem zweiteiligen Zirkoniumdioxid-Implantatsystem. Das dazugehörige Live-Webinar mit ZTM Wolfgang Weisser findet am 14 August um 15 Uhr statt. Hinzu kommen spannende Interviews mit Dr. Jens Tartsch, Dr. Karl Ulrich Volz, Dr. Kai Zwanzig u.v.m. rund um das Thema der metallfreien Implantologie und deren zukünftige Entwicklung.

Leser können bereits jetzt schon das ePaper auf ZWP online abrufen und von einer beispiellosen Vernetzung profitieren. Über die Infoboxen, die sich seitlich des Textes befinden, können Leser nützliche Zusatzinformationen zu Autoren, Produkten und Unternehmen oder ergänzende Videos und Bildergalerien abrufen. [content-banner]

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Unter der Themenstellung „Ceramic Implants – Game Changer in der Implantologie“ fand am 10. und 11. Mai 2019 in Konstanz die 5. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) statt. Die mehr als 100 Teilnehmer erlebten ein anspruchsvolles Programm mit Seminaren, der Übertragung einer Live-OP und wissenschaftlichen Vorträgen.

Am zweiten Mai-Wochenende fand auf dem Gelände des Klinikums Konstanz unter der Themenstellung „Ceramic Implants – Game Changer in der Implantologie“ die 5. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) statt. Renommierte Referenten und die Teilnehmer diskutierten an beiden Kongresstagen praktische Erfahrungen und aktuelle Trends beim Einsatz von Keramikimplantaten. Damit setzte die im Januar 2014 in Konstanz gegründete ISMI – International Society of Metal Free Implantology – auch mit ihrer 5. Jahrestagung wieder ein Zeichen auf einem besonders innovativen Feld der Implantologie.

Die zweitägige Veranstaltung begann am Freitag zunächst mit dem Pre-Congress Symposium inkl. der Übertragung einer Live-Operation via Internet aus der Praxis von Dr. Frank Maier aus Tübingen. Dr. Maier zeigte eine geführte Implantation in der ästhetischen Zone mit dem CERALOG-Implantatsystem. Sowohl die Teilnehmer im Tagungssaal als auch im Internet nutzten die Möglichkeit der aktiven Beteiligung und diskutierten via Chat mit dem Operateur. Im Anschluss folgten Seminare zu den Themen Implantatchirurgie (Prof. Dr. Dr. Frank Palm) und Biologische Zahnheilkunde (Dr. Dominik Nischwitz).

Abschluss und zugleich ein Höhepunkt des ersten Kongresstages war die inzwischen schon traditionelle ISMI White Night, bei der die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre mit Wein und Musik den Tag ausklingen lassen konnten. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Vorträge unter der Leitung von ISMI-Präsident Dr. Dominik Nischwitz/Tübingen. Die Themenpalette umfasste hier nahezu alle Bereiche der metallfreien Implantologie. Das Interesse der Teilnehmer war außerordentlich groß und der Tagungssaal bis zum späten Samstagnachmittag voll besetzt.  [content-banner]

Vom Interesse für das Themenfeld spricht auch das stetige Mitgliederwachstum der noch jungen Fachgesellschaft. Mit Dr. Thomas Winkel aus Sevetal konnte in Konstanz das 100. ISMI-Mitglied begrüßt werden. Dr. Winkel ist seit 20 Jahren als Implantologe tätig und vor zwei Jahren komplett auf Keramikimplantate umgestiegen. Auch zahlreiche weitere Kongressteilnehmer nutzten die Chance vor Ort, Mitglied der ISMI zu werden. Damit hält der positive Trend der letzten fünf Jahre an, und die Fachgesellschaft unter Führung ihres Präsidenten, Dr. Dominik Nischwitz/Tübingen, sieht sich in ihrem Kurs bestätigt.

Aktuell laufen bereits die Vorbereitungen für die 6. ISMI-Jahrestagung, die am 8. und 9. Mai 2020 in Berlin im Hotel Steigenberger am Kanzleramt als großer internationaler Kongress stattfinden wird. Hierzu werden neben Experten aus dem deutschsprachigen Raum auch wieder internationale Sprecher und Vertreter befreundeter Fachgesellschaften eingeladen. Der Kongress verspricht schon jetzt ein Ereignis von internationaler Bedeutung zu werden. Interessenten sollten sich den Termin bereits vormerken.

Die Internationale Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, die metallfreie Implantologie als eine innovative und besonders zukunftsweisende Richtung innerhalb der Implantologie zu fördern. In diesem Kontext unterstützt die ISMI ihre Mitglieder mit Fortbildungsangeboten sowie regelmäßigen Fach- und Marktinformationen. Darüber hinaus setzt sich die ISMI in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, d.h. in den Fachkreisen sowie in der Patientenkommunikation, für eine umfassende Etablierung metallfreier implantologischer Behandlungskonzepte ein.

Die CAMLOG Live-OP im Rahmen der ISMI-Jahrestagung

Jetzt schon für 2020 vormerken: Die 6. ISMI-JAHRESTAGUNG / 6TH ANNUAL MEETING OF ISMI findet am 8. und 9. Mai in BERLIN – STEIGENBERGER HOTEL AM KANZLERAMT statt.

Informationen

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Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel.: 0341 48474-308
Fax: 0341 48474-290
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Im Rahmen der 5. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) findet am 10. Mai 2019 ein Grundlagenkurs „Biologische Zahnheilkunde“ mit Dr. Dominik Nischwitz statt. Der Kurs (14.30 bis 18 Uhr) kann auch ohne Kongressteilnahme besucht werden.

Die moderne Zahnmedizin steht vor der Herausforderung, dem gestiegenen Bedürfnis der Patienten nach Gesundheit, Funktionalität und Ästhetik zu entsprechen. In diesem Sinne wird es immer wichtiger, auch ganzheitliche Aspekte in der Diagnostik und Therapie zu berücksichtigen und aktiv zu nutzen. Neben der klassisch handwerklich geprägten Zahnmedizin werden bei der Biologischen Zahnheilkunde zusätzlich die naturwissenschaftlichen Grundregeln in ihrer Komplexität und Wechselwirkung im Hinblick auf den menschlichen Organismus berücksichtigt. Der Kurs soll die Teilnehmer in die Lage versetzen, Aspekte der Biologischen Zahnheilkunde und konkrete Therapiekonzepte im Praxisalltag umzusetzen.

Inhalte:

  • Der Mund als Spiegel für die Gesundheit – der Zusammenhang von chronisch-systemischen Erkrankungen und der Mundhöhle
  • Metalle: Immunologie vs. Toxikologie
  • NICO (Neuralgie Induzierende Cavitätenbildende Osteonekrose): chronische Entzündung im Kieferknochen
  • Wurzelbehandlung aus biologischer Sicht – was tun?
  • Die optimale biologisch-immunologische OP-Vorbereitung
  • Keramikimplantologie Step-by-step-Protokoll für die erfolgreiche Osseointegration – Tipps und Tricks aus der täglichen Praxis

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Privatdozent Dr. Dr. Jonas Lorenz vom Universitätsklinikum Frankfurt/Main erhält Forschungspreis in Varna

Am Samstag, den 30. März 2019, erhielt Privatdozent Dr. med. Dr. med. dent. habil. Jonas Lorenz von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main den Forschungspreis Zahnmedizin. Die Verleihung fand im Festival- und Kongresszentrum im bulgarischen Varna statt. Eingereicht waren insgesamt zwölf hochkarätige wissenschaftliche zahnmedizinische Arbeiten, die von einer unabhängigen Fachjury unter der Leitung von Dr. Dr. Regina Schindjalova begutachtet wurden. Die in der renommierten Fachzeitschrift Clinical Implant Dentistry and Related Research publizierte Arbeit von Privatdozent Jonas Lorenz mit dem Titel „Prospektive Langzeituntersuchung zu Zirkonimplantaten: Patientenzufriedenheit, klinische und mikrobiologische Parameter“ wurde jetzt mit dem mit 3.000 Euro dotierten Forschungspreis für Zahnmedizin ausgezeichnet.

Vor mehr als 200 Zahnärzten und Dentalfachpersonal nahm der Preisträger den Forschungspreis von Dr. med. dent. Ivan Peev, Implantologe der Swiss Dentaprime Zahnklinik in Varna, entgegen. Die Dentaprime-Zahnklinik in Varna verleiht seit dem Jahr 2014 den Forschungspreis der Zahnmedizin für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit, die sich schwerpunktmäßig mit der zahnärztlichen Implantologie befasst und im abgelaufenen Jahr in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht wurde.

Quelle: Swiss Dentaprime Zahnklinik

Foto: Swiss Dentaprime Zahnklinik, Varna/Dentaprime

Am zweiten Mai-Wochenende findet auf dem Gelände des Klinikums Konstanz unter der Themenstellung „Ceramic Implants – Game Changer in der Implantologie“ die 5. Jahrestagung der Internationale Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) statt. Renommierte Referenten und die Teilnehmer werden an beiden Kongresstagen praktische Erfahrungen und aktuelle Trends beim Einsatz von Keramikimplantaten diskutieren. 

Auch mit ihrer 5. Jahrestagung möchte die im Januar 2014 in Konstanz gegründete ISMI – International Society of Metal Free Implantology – wieder Zeichen auf einem besonders innovativen Feld der Implantologie setzen. Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung in 2015 und den erfolgreichen Jahreskongressen in Berlin 2016, Konstanz 2017 und Hamburg 2018 lädt die ISMI am 10. und 11. Mai 2019 erneut nach Konstanz ein.[content-banner]

Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Freitag zunächst mit dem CAMLOG Pre-Congress Symposium, Seminaren und der Übertragung einer Live-Operation via Internet (geführte Implantation mit CERALOG in der ästhetischen Zone). Höhepunkt des ersten Kongresstages ist dann im direkten Anschluss die ISMI White Night (hedicke‘s Terracotta), bei der die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre mit Wein und Musik den Tag ausklingen lassen können. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Vorträge. Die Themenpalette wird hier erneut nahezu alle Bereiche der metallfreien Implantologie umfassen. Wissenschaftlicher Leiter der Tagung ist der Präsident der ISMI, Dr. Dominik Nischwitz.

Hinweis: Es ist auch möglich, nur am CAMLOG Pre-Congress Symposium teilzunehmen. Interessenten nehmen diesbezüglich direkt mit dem Veranstalter Kontakt auf.

Das Programm zur 5. Jahrestagung der ISMI ist online als ePaper verfügbar. Die Anmeldung ist ebenfalls online möglich.

Informationen:

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Tel.: 0341 48474-308
Fax: 0341 48474-290
E-Mail: event@oemus-media.de
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Live-OP im Rahmen der 5. Jahrestagung der ISMI

12.15 Uhr – CAMLOG Live-OP des Monats
Geführte Implantation mit CERALOG® in der ästhetischen Zone
Dr. Frank Maier, M.Sc.

Nach umfangreicher Blockaugmentation bei Nichtanlagen in Regio 12 und 22 ist die Insertion von zweiteiligen CERALOG® Hexalobe Zirkonimplantaten geplant. Nach Entfernung der Osteosynthese wird eine im Sinne des Backward Planning erstellte zahngetragene Schablone eingesetzt und das Implantatbett geführt aufbereitet. Nach erfolgter Implantation wird das kompromittierte Weichgewebe mit Bindegewebetransplantat verstärkt. Optional sollen die präoperativ erstellten individuellen Abutments und temporären Kronen eingesetzt werden. Jetzt registrieren!

Hinweis zu den Fortbildungspunkten: Für die Live-OP kann ein CME-Punkt erworben werden. Nachdem die notwendige Abspielzeit von 45 Minuten erreicht ist, werden die CME-Fragen für registrierte Nutzer freigeschaltet. Bei erfolgreichem Testergebnis können Sie dann das Zertifikat über einen CME-Punkt herunterladen.

 

Unsere Fachgesellschaft ist erstmals als Partner eines internationalen Kongresses und in diesem Rahmen auch mit einem eigenen Programmblock präsent. Der deutsch/italienische Kongress „Giornate Veronesi 2019“ findet sowohl an der Universität Verona als auch im Kongressresort Villa Quaranta in Valpolicella statt. Die Kongresssprache des Hauptprogramms ist Deutsch. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Fortbildung auf dem Gebiet der metallfreien Implantologie und zum kollegialen Austausch unter Gleichgesinnten in entspannter italienischer Atmosphäre. 

Wir würden uns freuen, Sie im Frühjahr 2019 in Italien begrüßen zu dürfen.

Mit der ISMI nach Verona

In Kooperation mit der Universität Verona findet am 3. und 4. Mai 2019 mit den Giornate Veronesi – den Veroneser Tagen – zum vierten Mal ein Zahnmedizin-Event mit dem besonderen italienischen Flair statt. Tagungsorte sind die Universität Verona (Freitagvormittag) sowie das Kongress-Resort Villa Quaranta am Stadtrand von Verona.

Die Veranstaltung, die seit 2013 zunächst in Kooperation mit der Sapienza Universität/Rom mit großem Erfolg stattgefunden hat, setzt erneut auf die Verbindung von erstklassigen wissenschaftlichen Beiträgen und italienischer Lebensart. Gleichzeitig wurde das Programm inhaltlich erweitert, sodass es neben dem Hauptpodium Implantologie auch ein durchgängiges Programm Allgemeine Zahnheilkunde sowie ein Programm für die zahnärztliche Assistenz geben wird. Dabei werden sowohl inhaltlich als auch organisatorisch besonders innovative Konzepte umgesetzt.

Erstmals ist auch die ISMI mit Referenten und einem eigenen Programmblock Keramikimplantate und Biologische Zahnheilkunde präsent.

Höhepunkt wird die Übertragung einer Live-OP aus Kreuzlingen/CH sein. Darüber hinaus gibt es mehrere Fachvorträge und 15 Table Clinics.

Zielgruppen sind deutschsprachige Zahnärzte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie italienische Kollegen (Programmteil an der Universität Verona). Die Kongresssprache ist Deutsch (teilweise Englisch). Die wissenschaftliche Leitung der Tagung liegt in den Händen von Prof. Dr. Pier Francesco Nocini/IT und Prof. Mauro Marincola/IT.

Der Kongress startet am Freitagvormittag an der Universität Verona (Busshuttle) mit einem wissenschaftlichen Vortragsprogramm. Mit der Übertragung einer Live-OP und den Table Clinics  wird die Tagung ab Freitagnachmittag sowie am Samstag im Kongress-Resort Villa Quaranta fortgesetzt.  Die Giornate Veronesi bieten ungewöhnlich viel Raum für Referentengespräche, kollegialen Austausch sowie für die Kommunikation mit der Industrie.

Neben dem Fachprogramm geben dazu vor allem das Get-together am Freitag sowie das typisch italienische Abendessen mit Wein und Musik am Samstagabend ausreichend Gelegenheit.

Programm als ePaper.

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