Unter dem Motto „Ceramic Implants – State of the Art“ lud die International Society of Metal Free Implantology e.V. (ISMI) am 24. und 25. Juni 2022 zu ihrer 6. Internationalen Jahrestagung in das Berliner Hotel Dorint Kurfürstendamm ein. Renommierte Experten und Anwender aus dem In- und Ausland haben ihr Wissen an die interessierten Teilnehmer weitergegeben. Dabei standen praktische Anwendungsbeispiele, aktuelle Trends beim Einsatz von Keramikimplantaten sowie biologische Aspekte der metallfreien Implantologie im Mittelpunkt vielfältiger Diskussionen. Zufriedene Teilnehmer, glückliche Referenten und eine volle Industrieausstellung – eine wirklich erfolgreiche 6. Jahrestagung, der nicht nur Zahnärzte und Implantologen, sondern auch einige Zahntechnikermeister beiwohnten.

Guter Start mit dem Pre-Congress Symposium

Mit zwei Workshops und zehn Vorträgen gestaltete sich ein abwechslungsreiches Update-Programm zur metallfreien Implantologie für interessierte Teilnehmer. Den Auftakt zur Veranstaltung gab mit dem Pre-Congress Symposium Prof. Dr. Dr. Dr. Shahram Ghanaati. Dynamisch und auf Augenhöhe sprach er im mectron Workshop mit den zahlreichen Teilnehmern über den wissenschaftlichen Einsatz von Blutkonzentraten zur Unterstützung der patienteneigenen Regeneration und über regenerativ-unterstützende Maßnahmen zur Erhaltung des Zahns. Außerdem stellte er die neue S3-Leitlinie zum Einsatz von Platelet Rich Fibrin (PRF) in der dentalen Implantologie vor, die ab September in Kraft tritt. Im zweiten Pre-Congress Workshop stellte der in Luxemburg tätige Zahnarzt Prof. Dr. Marcel Wainwright zusammen mit der Firma Zircon Medical Management eine Auswahl an klinischen Fällen vor, die unter Berücksichtigung ganzheitlicher Aspekte mit PatentTM Implantanten versorgt wurden. Prof. Wainwright stellte dabei die Problematik zunehmender Materialunverträglichkeiten sowie das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Patienten in den Fokus – dieses hat auch auf die zahnärztliche bzw. implantologische Behandlung der Patienten einen direkten Einfluss.

Höhepunkt des ersten Kongresstages war im direkten Anschluss die ISMI White Night auf der MS Poseidon. Die Teilnehmer konnten sich gemeinsam mit den Referenten in entspannter Atmosphäre auf der Spree durch die Berliner Innenstadt treiben lassen. Ein exklusives Menü, Getränke und die herrliche Aussicht unter freiem Himmel ließen den Tag erfolgreich ausklingen – selbst ein kleiner Regenschauer konnte der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch tun.

Wissenschaft im Fokus

Der zweite Kongresstag stand unter der Leitung und Moderation von Dr. Dominik Nischwitz und Dr. Alexander Sobiegalla ganz im Zeichen der Wissenschaft. Zu den internationalen Top-Referenten und Zuschauern zählten neben implantologisch-versierten Zahnärzten auch medizinische Experten, welche neben den schwerpunktmäßigen Keramikimplantaten auch die allgemeine Gesundheitsoptimierung nach biologischen Grundprinzipien thematisierten. In der Industrieausstellung hatten die Vertreter der Unternehmen sowie die Teilnehmer gleichermaßen die Chance, sich über Produktneuheiten und bereits bewährte Materialien auszutauschen. Für die Teilnehmer wurde auch für die Pausen ein Rundum-Service angeboten: Das Mittagessen lud zum kollegialen Austausch zu Tisch ein.

Impressionen der Jahrestagung

Eine umfangreiche Bildergalerie mit Impressionen der 6. Jahrestagung der ISMI gibt es HIER.

Save the Date

Vor dem Kongress ist nach dem Kongress: Interessierte sollten sich den 5. und 6. Mai 2023 bereits jetzt vormerken – dann findet die 7. Jahrestagung der ISMI in München statt.

 

Foto + Beitrag: © OEMUS MEDIA AG

 

Nach einer gelungenen Premiere im Herbst 2021 mit über 300 Teilnehmern aus 17 Ländern ist es nun so weit: Am 14. und 15. Oktober 2022 findet der 2. Joint Congress for Ceramic Implantology unter dem Motto „All in for Ceramic“ in Kreuzlingen/Schweiz statt. Erwartet werden auch für dieses Jahr wieder spektakuläre Speaker, sowie viele innovative Firmen, die als Aussteller und Mitgestalter des Kongresses vor Ort sein werden.

Der gemeinsam mit 4 Gesellschaften veranstaltete Kongress wird der bislang größte seiner Art mit über 500 erwarteten Teilnehmern werden und bietet auch in diesem Jahr wieder eine Simultanübersetzung (EN/DE). Neben der ISMI (International Society of Metal Free Implantology) sind als weitere Gesellschaften die SBCB (Society for Blood Concentrates and Biomaterials e.V.),  die CBDF (Ceramics & Biological Dentistry Foundation) sowie die AAID (American Academy of Implant Dentistry) aus den USA an der Veranstaltung beteiligt.

Der 2. Joint Congress for Ceramic Implantology findet in den Räumen des SWISS BIOHEALTH EDUCATION CENTER statt. Das Fortbildungsinstitut bietet eine einzigartige Atmosphäre und die Umgebung, den Kongress auf absolutem Top-Niveau durchzuführen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.joint-congress.com sowie im Programmheft.
Buchungscode (erforderlich): ISMI-JC22

Sichern Sie sich jetzt einen der begehrten Plätze!

KATEGORIE 1: Präsenz-Teilnahme vor Ort – 780 € >> nur noch wenige Plätze verfügbar!
Erleben Sie hautnah vor Ort internationale Top-Referenten sowie eine Industrie-Ausstellung von Gesellschaften und Firmen
verschiedener Keramik-Implantathersteller. Die Präsenzteilnahme ist auf 160 Plätze limitiert.

KATEGORIE 2: Live-Teilnahme per Zoom – 390 €
Bei der Live-Teilnahme haben Sie die Möglichkeit, mit den Referenten zu interagieren und Fragen zu stellen.

KATEGORIE 3: Teilnahme per Livestream – 320 €
Sie erhalten einen individuellen Link, über welchen Sie das Geschehen vor Ort passiv mitverfolgen und miterleben können.

Ihre Buchung können Sie bequem ONLINE unter Angabe des Buchungscodes ISMI-JC22 vornehmen!

Die Nachfrage nach metallfreien, biokompatiblen und ästhetischen Implantaten steigt stetig – eine Nachfrage, die das Material Zirkoniumdioxid perfekt erfüllt. Dass Keramik längst kein reiner Trend mehr ist und sich aufgrund seiner vielen Vorteile zu einer echten Alternative zum Titan entwickelt hat, wird durch das rege Forschungsinteresse in diesem Bereich untermauert.

In diesem Sinne informiert die neue Ausgabe der ceramic implants über die neusten, besonders spannenden Entwicklungen in der Keramikimplantologie. Mit fachübergreifenden Forschungsartikeln und einer Fülle an klinischen Fallberichten von Implantologen aus aller Welt inspiriert das aktuelle Magazin durch die anwenderorientierte Darstellung verschiedener Therapieansätze und liefert relevante Denkanstöße für die tägliche implantologische Praxis.

Besonderes Augenmerk liegt auf den verlässlichen Langzeitdaten zum klinischen Erfolg der zweiteiligen Keramikimplantate von Zircon Medical Management, die einen grundlegenden Beitrag zur evidenzbasierten Implantologie geleistet und einen Paradigmenwechsel in der wissenschaftlichen Diskussion um keramische Implantatsysteme eingeläutet haben.

Weiterhin hält die Ausgabe ein Interview mit Prof. Michael Gahlert und Dr. Stefan Röhling zu persönlichen Erfahrungen mit Zirkonoxid-Implantaten sowie einen Ausblick in die Zukunft der keramischen Implantologie bereit.

Darüber hinaus finden sich im druckfrischen Magazin zahlreihe weitere Forschungsartikel, Fallberichte, Rezensionen und Veranstaltungsnews, die von einer außerordentlich aktiven Community zeugen.

Jetzt als ePaper lesen: ceramic implants 1/2022

Alle Zeitschriften der OEMUS MEDIA AG können auch im verlagseigenen Onlineshop bestellt werden.

Am 24. und 25. Juni 2022 findet im Hotel Dorint Kurfürstendamm Berlin die Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) statt. Das Programm ist ab sofort online abrufbar sowie als gedrucktes Programmheft erhältlich.

Unter der Themenstellung „Ceramic Implants – State of the Art“ lädt die International Society of Metal Free Implantology e.V. (ISMI) am 24. und 25. Juni 2022 zu ihrer 6. Jahrestagung in das Hotel Dorint Kurfürstendamm nach Berlin ein. Renommierte Experten und Anwender aus dem In- und Ausland werden an beiden Kongresstagen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktische Erfahrungen und aktuelle Trends beim Einsatz von Keramikimplantaten sowie biologische Aspekte der metallfreien Implantologie diskutieren.

Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Freitag zunächst mit verschiedenen Pre-Congress-Angeboten. Mit der ISMI WHITE NIGHT – diesmal eine Schifffahrt auf der Spree – klingt in entspannter Atmosphäre der erste Kongresstag aus. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen spannender Vorträge aus Wissenschaft und Praxis.

ISMI-Mitglieder erhalten 20% Rabatt auf die Kongressgebühr.

Programmheft

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Hinweis: Die Veranstaltung wird entsprechend der geltenden Hygienerichtlinien durchgeführt!

 

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Am 15. und 16. Oktober 2021 versammelten sich im SWISS BIOHEALTH EDUCATION CENTER in Kreuzlingen in der Schweiz renommierte Wissenschaftler und Zahnmediziner aus der ganzen Welt mit Fachwissen zu allen relevanten Themen der Keramikimplantologie, um den ersten Joint Congress for Ceramic Implantology zu feiern. Von den mehr als 300 Teilnehmern aus 16 Ländern nahmen 130 Gäste persönlich an der Veranstaltung teil, die damit der bisher größte Kongress seiner Art war.

Unter den international renommierten Referenten und Zuhörern waren nicht nur implantologisch versierte Zahnärzte, sondern auch medizinische Experten, die sich neben Keramikimplantaten auch mit dem Thema der biologischen Zahnheilkunde auseinandersetzten, bei der es darum geht, die allgemeine Gesundheit von Patienten beispielsweise durch die gezielte Gabe von Vitaminen und Mikronährstoffen zu optimieren, um den Körper systemisch auf die Operation vorzubereiten und die anschließende Heilungsphase zu unterstützen. Neben der gastgebenden Fachgesellschaft, der International Society of Metal Free Implantology (ISMI), hatte Dr. Karl Ulrich Volz, Präsident der ISMI und Leiter des Kongresses, sechs weitere renommierte medizinische Fachgesellschaften zum Kongress eingeladen. Sie trugen mit hochkarätigen Referenten wesentlich zum Kongressprogramm bei, und die verschiedenen eingeladenen Hersteller von Keramikimplantaten und andere Industriepartner hatten die Möglichkeit, den Kongressteilnehmern im Rahmen der begleitenden Industrieausstellung ihre neuesten Forschungsergebnisse und Produktinnovationen vorzustellen. So wurden beispielsweise Mitglieder der US-amerikanischen Fachgesellschaft International Academy of Ceramic Implantology (IAOCI) oder der Deutschen Gesellschaft für Blutkonzentrate und Biomaterialien, die von Referent Prof. Dr. mult. Shahram Ghanaati im Jahr 2020 gegründet wurde, eingeladen, sich mit ihrem Fachwissen in die Veranstaltung einzubringen. Um dem internationalen Publikum das bestmögliche Erlebnis zu bieten, wurde der Kongress zweisprachig abgehalten, indem die Inhalte simultan vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt übersetzt wurden. Was in spannenden Vorträgen theoretisch vermittelt wurde, konnte in den OP-Räumlichkeiten der angrenzenden SWISS BIOHEALTH CLINIC mit einer Live-Operation, bei der Implantate des Keramikimplantatherstellers SDS Swiss Dental Solutions eingesetzt wurden, auch praktisch demonstriert und das neu erworbene Wissen der Teilnehmer weiter gefestigt werden.

Neben dem persönlichen Besuch des Kongresses hatten alle Keramik-Interessierten die Möglichkeit, den Kongress entweder von zu Hause aus per Livestream, der auch für die internationalen Teilnehmer 9 Stunden später übertragen wurde, oder per Interactive-Zoom zu verfolgen und dabei auch aktiv mitzuwirken: Während offener Q & A-Sessions waren die Zoom-Teilnehmer live zugeschaltet und hatten so die Möglichkeit, direkt mit dem Publikum vor Ort im Schulungszentrum zu interagieren. Für Gäste, die persönlich am Kongress teilnahmen, wurde ein All-Inclusive-Service für die Pausen angeboten, die ihnen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch boten. Ein weiteres Highlight für alle Gäste, die die ereignisreichen Kongresstage in ungezwungener Atmosphäre mit Kollegen Revue passieren lassen wollten, war mit Sicherheit die „White Night“ mit ihren Gourmet- und Barstationen und ihrem musikalischen Programm inklusive DJ-Set und einer Live-Band. Zusammenfassend bezeichnete Dr. Volz den Kongress als vollen Erfolg und bedankte sich für den fruchtbaren Austausch unter den Teilnehmern, die zum Teil bereits seit Jahrzehnten mit großem Erfolg Keramikimplantate setzen. Marco Gadola, Kongressreferent sowie ehemaliger CEO und heutiges Verwaltungsratsmitglied der Straumann-Gruppe, sieht in Keramik das Implantatmaterial der Zukunft und prognostiziert, dass im Jahr 2025 der klinische Einsatz von Keramikimplantaten um den Faktor 40 gewachsen sein wird.

Der zweite Joint Congress for Ceramic Implantology findet am 14. und 15. Oktober 2022 erneut im SWISS BIOHEALTH EDUCATION CENTER in Kreuzlingen statt, um gemeinsam aktuelle Forschungsergebnisse sowie aktuelle Methoden und Behandlungsansätze im Bereich der Keramikimplantologie zu diskutieren. Drei Viertel der Teilnehmerkapazitäten vor Ort für die zweite Veranstaltung sind bereits ausgebucht. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit unter www.swissdentalsolutions.com/en/joint-congress-ceramic-implantology zur Verfügung gestellt.

Autorin: Caroline Vollmann/Schweiz (Dieser Artikel wurde in ceramic implants 2/2021 veröffentlicht)

Die Nachfrage nach metallfreien, biokompatiblen und ästhetischen Implantaten steigt stetig – eine Nachfrage, die das Material Zirkoniumdioxid perfekt erfüllt. Dass Keramik längst kein reiner Trend mehr ist und sich aufgrund seiner vielen Vorteile zu einer echten Alternative zum Titan entwickelt hat, wird durch das rege Forschungsinteresse in diesem Bereich untermauert.

In diesem Sinne informiert die neue Ausgabe der ceramic implants über die neusten, besonders spannenden Entwicklungen in der Keramikimplantologie. Mit fachübergreifenden Forschungsartikeln und einer Fülle an klinischen Fallberichten von Implantologen aus aller Welt inspiriert das aktuelle Magazin durch die anwenderorientierte Darstellung verschiedener Therapieansätze und liefert relevante Denkanstöße für die tägliche implantologische Praxis.

Jetzt als ePaper lesen: ceramic implants 2/2021

Alle Zeitschriften der OEMUS MEDIA AG können auch im verlagseigenen Onlineshop bestellt werden.

Dr. Ulrich Volz lädt Sie als Präsident der ISMI (International Society of Metal Free Implantology) zum 1. Joint Congress for Ceramic Implantology am 15. und 16. Oktober nach Kreuzlingen (Schweiz, Bodensee) ein, um sich umfassend zu diesem Themenkomplex weiterzubilden.

Dieser gemeinsam mit 5 weiteren Gesellschaften veranstaltete Kongress wird der bislang größte seiner Art werden, wir erwarten 300 bis 500 Teilnehmer! Der mittels Simultanübersetzung zweisprachig ausgetragene Kongress beteiligt als weitere Gesellschaften die IAOCI (International Academy Of Ceramic Implantology) aus den USA, sowie die SBCB (Society for Blood Concentrates and Biomaterials e.V.), welche ganz neu in 2020 von Prof. Ghanaati gegründet wurde.

Die ICOSIM (International College of Maxillo-mandibular Osteoimmunology), sowie die GZM (Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin e.V.) steuern darüber hinaus zum biologisch-immunologischen Aspekt der Zahnmedizin bei. Der 1. Joint Congress for Ceramic Implantology findet in den Räumen des SWISS BIOHEALTH EDUCATION CENTER statt. Das Fortbildungsinstitut bietet eine einzigartige Atmosphäre und die Umgebung, den Kongress auf absolutem Top-Niveau durchzuführen. Medienpartner ist die OEMUS MEDIA AG, der weltweit führende Fachverlag auf dem Gebiet der Zahnmedizin.

Weitere Informationen finden auf der Kongresshomepage sowie im Programmheft. Buchungscode (erforderlich): ISMI-JC21


Sichern Sie sich jetzt einen der begehrten Plätze!

KATEGORIE 1: Präsenz-Teilnahme vor Ort – ausgebucht!
Erleben Sie hautnah vor Ort internationale Top-Referenten sowie eine Industrie-Ausstellung von Gesellschaften und Firmen verschiedener Keramik-Implantathersteller.

KATEGORIE 2: Live-Teilnahme per Zoom – 350 €
Bei der Live-Teilnahme haben Sie die Möglichkeit, mit dem Referenten zu interagieren und Fragen zu stellen.

KATEGORIE 3: Teilnahme per Livestream – 290 €
Sie erhalten einen individuellen Link, über welchen Sie das Geschehen vor Ort passiv mitverfolgen und miterleben können.

Ihre Buchung können Sie bequem ONLINE unter Angabe des Buchungscodes ISMI-JC21 vornehmen!

 

Ab 1. Januar 2022 wird das elektronische Rezept (E-Rezept) nach dem Willen des Gesetzgebers zur Pflichtanwendung. Ab diesem Zeitpunkt müssen Vertragszahnärztinnen und Vertragsärzte verschreibungspflichtige Arzneimittel ausschließlich elektronisch verordnen.

Vor diesem Hintergrund hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ihre stark nachgefragte Spezialleitfadenserie zur Telematikinfrastruktur (TI) um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzt. Dieser richtet sich einmal mehr speziell an Zahnärztinnen, Zahnärzte und das Fachpersonal in Praxen. Die neue Broschüre „Das elektronische Rezept: Leitfaden für die Anwendung ‚E-Rezept‘ in der Zahnarztpraxis“ informiert detailliert und anschaulich über Grundlagen, Voraussetzungen und Rahmenbedingungen und nennt zugleich konkrete Anwendungsszenarien des E-Rezepts im Rahmen der zahnärztlichen Versorgung. Darüber hinaus werden Antworten auf wichtige Fragen zu dem Thema gegeben und Quellen für weitere Informationen gelistet.

Der Leitfaden „Das elektronische Rezept: Leitfaden für die Anwendung ‚E-Rezept‘ in der Zahnarztpraxis“ kann ebenso wie weitere Informationsmaterialien kostenfrei auf der Website der KZBV abgerufen werden. Das Informationsangebot wird bei Bedarf fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Hintergrund: Das E-Rezept

Das E-Rezept ersetzt künftig das Muster 16-Formular für alle apothekenpflichtigen Arzneimittel, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnet werden. Es wird verschlüsselt auf einem zentralen Dienst in der TI gespeichert, nachdem die Verordnungsdaten im Praxisverwaltungssystem zusammengestellt und mit dem eZahnarztausweis signiert wurden. Der Zugriff wird über ein sogenanntes „(Zugriffs-)Token“ gesteuert, welches zusammen mit dem E-Rezept erzeugt wird. Patientinnen und Patienten können wählen, ob sie ihre E-Rezepte per Smartphone in der E-Rezept-App verwalten oder die Einlöseinformation (den „Token“) in der Zahnarztpraxis als Ausdruck erhalten möchten.

Hintergrund: TI-Leitfadenserie der KZBV

Die KZBV hat eine Serie von Spezialleitfäden veröffentlicht, die inhaltlich ganz auf die Bedarfe der Zahnärzteschaft ausgerichtet ist. Dazu zählen – neben dem neuen Leitfaden zum E-Rezept – die Publikationen „Die elektronische Patientenakte (ePA): Leitfaden für die Anwendung in der Zahnarztpraxis“, „Telematikinfrastruktur – ein Überblick“, „Elektronischer Medikationsplan/Arzneimitteltherapie- Sicherheitsprüfung (eMP/AMTS)“, „Notfalldatenmanagement (NFDM)“ sowie ein Leitfaden zum Nachrichtendienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Ein allgemeinverständlicher Randtext dient dabei der Zusammenfassung und Orientierung. Sämtliche Publikationen sind jeweils als kostenfreie pdf-Datei auf der Website der KZBV verfügbar und sollen Praxen die Anbindung an die TI – Deutschlands größtes Gesundheitsnetz – erleichtern.

Quelle: KZBV
Foto: Feodora – stock.adobe.com

Die Nachfrage nach metallfreien Implantatlösungen steigt kontinuierlich. Deshalb beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe des Implantologie Journal mit allen Facetten rund um die Keramikimplantologie. Im CME-Beitrag stellen Dr. med. dent. Karl Ulrich Volz und Prof. Dr. mult. Shahram Ghanaati et al. ein neu entwickeltes System vor, welches es ermöglicht, auch bei minimalem Knochenangebot dimensionsstabilen, hochwertigen Knochen zu generieren und den Patienten in nahezu jeder Ausgangslage mit Zirkonoxidkeramik-Implantaten zu versorgen – in der Regel mit lediglich einem chirurgischen Eingriff.

Das dazugehörige Webinar mit Dr. Rebekka Hueber und Dr. Karl Ulrich Volz findet am 12. August ab 12 Uhr statt.

Ergänzt werden die Inhalte durch spannende Interviews u.a. zu einem neuen Dentalimplantat-Reinigungssystem, Eventnachberichte sowie zahlreichen Vorschauen auf kommende Veranstaltungen.

Interessierte Leserinnen und Leser können bereits jetzt schon das ePaper auf ZWP online abrufen und von einer beispiellosen Vernetzung profitieren. Über die Infoboxen, die sich seitlich des Textes befinden, können nützliche Zusatzinformationen zu Autoren, Produkten und Unternehmen oder ergänzende Videos und Bildergalerien abgerufen werden.

Alle Zeitschriften der OEMUS MEDIA AG können auch im verlagseigenen Onlineshop bestellt werden.

In der Ausgabe 1-2021 des englischsprachigen Magazins ceramic implants sind Dr. Corbin Popp, Dr. Rebekka Hueber und Dr. Karl Ulrich Volz mit einem Fachbeitrag zum Thema „Implantatchirurgie nach dem All-In-One-Konzept “ vertreten:

The 72-year-old female patient presented on referral for a comprehensive biological approach to restore her failing prosthetic dental work composed of porcelain-fused-tometal crowns and bridges (Fig. 1). Her motivations were to maintain overall health and to have lasting dental work with biocompatible materials. She had a history of trauma, multiple missing teeth, multiple root canal therapies, a history of recurrent decay and periodontal disease. Her occlusion appeared to have a mandible-to-cranial base discrepancy with significant first touch and slide coupled with multiple posterior interferences. She reported previous migraine and clenching at times. The long spanning PFM bridge from #14–24 was class 1 mobile. Additional PFM crowns were at #16, 17, 25, 26, 36, 44, 46. In addition, she had multiple failing root canal treated teeth #15, 14, 25 and questionable prognosis for #24 with periodontal bone loss. She had slight mobile lower incisors with moderate recession and subsequent black triangles were apparent with moderate crowding. Aesthetically, the patient was unhappy with the shape of her current teeth. After complete examination, she expressed interest in a comprehensive programme to restore her bite using non-metal materials. Immediate implantation with ceramic implants (SDS Swiss Dental Solutions) according to the All-In-One concept (SWISS BIOHEALTH) and long-term fixed temporaries were discussed. She was referred to the Swiss Biohealth Clinic for surgical planning, once she had completed the pre-surgical site work of the first author, who removed metal PFM restorations and mercury fillings, and placed composite core build-ups with Luxatemp provisional crowns (Fig. 2).

Preoperative measures

The initial examination at the Swiss Biohealth Clinic revealed that teeth #5, 6, 12 and 13 were not worth preserving due to horizontal and vertical bone loss in the maxillary anterior region. The CBCT scan revealed ischemic osteonecrosis in the sense of FDOJ (fatty-degenerative osteonecrotic jawbone; Fig. 3). A vital part of the SWISS BIOHEALTH CONCEPT is to strengthen the immune system of patients to achieve optimal bone healing: four weeks before surgery, patients begin to supplement a mixture that contains every micronutrient necessary for an optimal support of the body’s own regenerative mechanisms and which has a pre-biotic effect. The mixture is taken for another four weeks after surgery. In this way, the vitamin D3 value is raised to 70 ng/ml, which allows optimum bone growth. One day before surgery, the patient received an infusion of vitamin C, vitamin B12, sodium bicarbonate, magnesium sulphate, procaine and Ringer’s solution. Surgery was performed the next day according the All-In-One concept. During the entire treatment, the patient received a BTPII infusion containing vitamin C, procaine, magnesium sulphate, sodium carbonate and vitamin B12. At the end of treatment, the vitamin C infusion is replaced with a pain-relieving infusion. It is crucial not to impair the body’s immune system and its healing mechanisms by activating the sympathetic nervous system.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie im Magazin ceramic implants.

Foto Teaserbild: Dr. Corbin Popp, Dr. Rebekka Hueber & Dr. Karl Ulrich Volz