In der Ausgabe 1-2022 des englischsprachigen Magazins ceramic implants ist Dr. Johann Lechner mit einem Fachbeitrag zum Thema „Zahnimplantate und Knochen Knochenmarkdefekte – Bewertung der Knochenqualität durch intraorale Ultraschalluntersuchung“ vertreten:

In ceramic implants—international magazine of ceramic implant technology issue 2/2021, I discussed the objective validation of bone quality before implant placement in light of establishing whether the level of mineralisation in the jawbone is sufficient to osseointegrate an implant without any issues and to keep it secure in a stable bone bed for a long time or whether the implant is connected to a bone marrow defect.1 In this current article, I would like to consider two questions relevant to the situation after implant insertion:

– Was the implant inserted into poorly healed bone?
– Is implant failure directly associated with incomplete wound healing of the implant site and a bone marrow defect around the implant?

How to forecast the success of dental implants

The measurement of the quantitative ultrasonic transmission velocity (UTV) has been established as an innovative, objective, valid and reliable method for repeated, non-invasive measurements of bone quality before dental implantation.5 The intra-individual correlation of the UTV values of the maxillary and mandibular lateral regions makes the data easy to interpret. The use of a small UTV device in this study enabled the recording of intra-oral UTV values in a large and heterogeneous patient population. Assessment of alveolar ridge UTV could provide a method for identifying critical bone quality before implant insertion or for monitoring bone healing (mineralisation) after augmentation procedures.

The main advantages of ultrasonic measurement are that it is non-ionising, non-invasive, tolerable and available at relatively low costs. Furthermore, the examination is not a complicated process and can be easily performed by clinicians.7, 8 The new technology of trans-alveolar ultrasonic (TAU) measurement by CaviTAU can reliably identify regions of low mineralisation density in
bone marrow cavities with signs of bone marrow defects and collateral chronic ischaemic inflammation.

Implant insertion and bone marrow defects

There is no doubt that dental implantology has achieved a very high reliability and success rate in recent years. Despite this, there is increasing evidence that, in addition to the success of long-term stability, other medical assessment criteria should also be part of the discussion. Further questions on implant insertion arise, such as:

– Are good stability and loading capacity of an implant the only assessment criteria for implant success?
– Is there also undetected silent infl ammation arising from fatty degenerative bone marrow defects (fatty degenerative osteonecrosis of the jawbone; FDOJ)?

A clinical case gives the answer to these questions: the panoramic radiograph showed that the implant had healed inconspicuously, hiding that it was directly attached to fatty degenerative morphology (Fig. 1). The overexpression of chemokine RANTES (CCL5) in regions of reduced bone density surrounding implants, as presented in the following case reports, has been described in detail. These FDOJ areas persist as silent or subclinical infl ammation without the typical signs of acute infl ammation.

[…]

Den vollständigen Artikel lesen Sie HIER.

Unter dem Motto „Ceramic Implants – State of the Art“ lud die International Society of Metal Free Implantology e.V. (ISMI) am 24. und 25. Juni 2022 zu ihrer 6. Internationalen Jahrestagung in das Berliner Hotel Dorint Kurfürstendamm ein. Renommierte Experten und Anwender aus dem In- und Ausland haben ihr Wissen an die interessierten Teilnehmer weitergegeben. Dabei standen praktische Anwendungsbeispiele, aktuelle Trends beim Einsatz von Keramikimplantaten sowie biologische Aspekte der metallfreien Implantologie im Mittelpunkt vielfältiger Diskussionen. Zufriedene Teilnehmer, glückliche Referenten und eine volle Industrieausstellung – eine wirklich erfolgreiche 6. Jahrestagung, der nicht nur Zahnärzte und Implantologen, sondern auch einige Zahntechnikermeister beiwohnten.

Guter Start mit dem Pre-Congress Symposium

Mit zwei Workshops und zehn Vorträgen gestaltete sich ein abwechslungsreiches Update-Programm zur metallfreien Implantologie für interessierte Teilnehmer. Den Auftakt zur Veranstaltung gab mit dem Pre-Congress Symposium Prof. Dr. Dr. Dr. Shahram Ghanaati. Dynamisch und auf Augenhöhe sprach er im mectron Workshop mit den zahlreichen Teilnehmern über den wissenschaftlichen Einsatz von Blutkonzentraten zur Unterstützung der patienteneigenen Regeneration und über regenerativ-unterstützende Maßnahmen zur Erhaltung des Zahns. Außerdem stellte er die neue S3-Leitlinie zum Einsatz von Platelet Rich Fibrin (PRF) in der dentalen Implantologie vor, die ab September in Kraft tritt. Im zweiten Pre-Congress Workshop stellte der in Luxemburg tätige Zahnarzt Prof. Dr. Marcel Wainwright zusammen mit der Firma Zircon Medical Management eine Auswahl an klinischen Fällen vor, die unter Berücksichtigung ganzheitlicher Aspekte mit PatentTM Implantanten versorgt wurden. Prof. Wainwright stellte dabei die Problematik zunehmender Materialunverträglichkeiten sowie das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Patienten in den Fokus – dieses hat auch auf die zahnärztliche bzw. implantologische Behandlung der Patienten einen direkten Einfluss.

Höhepunkt des ersten Kongresstages war im direkten Anschluss die ISMI White Night auf der MS Poseidon. Die Teilnehmer konnten sich gemeinsam mit den Referenten in entspannter Atmosphäre auf der Spree durch die Berliner Innenstadt treiben lassen. Ein exklusives Menü, Getränke und die herrliche Aussicht unter freiem Himmel ließen den Tag erfolgreich ausklingen – selbst ein kleiner Regenschauer konnte der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch tun.

Wissenschaft im Fokus

Der zweite Kongresstag stand unter der Leitung und Moderation von Dr. Dominik Nischwitz und Dr. Alexander Sobiegalla ganz im Zeichen der Wissenschaft. Zu den internationalen Top-Referenten und Zuschauern zählten neben implantologisch-versierten Zahnärzten auch medizinische Experten, welche neben den schwerpunktmäßigen Keramikimplantaten auch die allgemeine Gesundheitsoptimierung nach biologischen Grundprinzipien thematisierten. In der Industrieausstellung hatten die Vertreter der Unternehmen sowie die Teilnehmer gleichermaßen die Chance, sich über Produktneuheiten und bereits bewährte Materialien auszutauschen. Für die Teilnehmer wurde auch für die Pausen ein Rundum-Service angeboten: Das Mittagessen lud zum kollegialen Austausch zu Tisch ein.

Impressionen der Jahrestagung

Eine umfangreiche Bildergalerie mit Impressionen der 6. Jahrestagung der ISMI gibt es HIER.

Save the Date

Vor dem Kongress ist nach dem Kongress: Interessierte sollten sich den 5. und 6. Mai 2023 bereits jetzt vormerken – dann findet die 7. Jahrestagung der ISMI in München statt.

 

Foto + Beitrag: © OEMUS MEDIA AG

 

Nach einer gelungenen Premiere im Herbst 2021 mit über 300 Teilnehmern aus 17 Ländern ist es nun so weit: Am 14. und 15. Oktober 2022 findet der 2. Joint Congress for Ceramic Implantology unter dem Motto „All in for Ceramic“ in Kreuzlingen/Schweiz statt. Erwartet werden auch für dieses Jahr wieder spektakuläre Speaker, sowie viele innovative Firmen, die als Aussteller und Mitgestalter des Kongresses vor Ort sein werden.

Der gemeinsam mit 4 Gesellschaften veranstaltete Kongress wird der bislang größte seiner Art mit über 500 erwarteten Teilnehmern werden und bietet auch in diesem Jahr wieder eine Simultanübersetzung (EN/DE). Neben der ISMI (International Society of Metal Free Implantology) sind als weitere Gesellschaften die SBCB (Society for Blood Concentrates and Biomaterials e.V.),  die CBDF (Ceramics & Biological Dentistry Foundation) sowie die AAID (American Academy of Implant Dentistry) aus den USA an der Veranstaltung beteiligt.

Der 2. Joint Congress for Ceramic Implantology findet in den Räumen des SWISS BIOHEALTH EDUCATION CENTER statt. Das Fortbildungsinstitut bietet eine einzigartige Atmosphäre und die Umgebung, den Kongress auf absolutem Top-Niveau durchzuführen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.joint-congress.com sowie im Programmheft.
Buchungscode (erforderlich): ISMI-JC22

Sichern Sie sich jetzt einen der begehrten Plätze!

KATEGORIE 1: Präsenz-Teilnahme vor Ort – 780 € >> nur noch wenige Plätze verfügbar!
Erleben Sie hautnah vor Ort internationale Top-Referenten sowie eine Industrie-Ausstellung von Gesellschaften und Firmen
verschiedener Keramik-Implantathersteller. Die Präsenzteilnahme ist auf 160 Plätze limitiert.

KATEGORIE 2: Live-Teilnahme per Zoom – 390 €
Bei der Live-Teilnahme haben Sie die Möglichkeit, mit den Referenten zu interagieren und Fragen zu stellen.

KATEGORIE 3: Teilnahme per Livestream – 320 €
Sie erhalten einen individuellen Link, über welchen Sie das Geschehen vor Ort passiv mitverfolgen und miterleben können.

Ihre Buchung können Sie bequem ONLINE unter Angabe des Buchungscodes ISMI-JC22 vornehmen!

Die Nachfrage nach metallfreien, biokompatiblen und ästhetischen Implantaten steigt stetig – eine Nachfrage, die das Material Zirkoniumdioxid perfekt erfüllt. Dass Keramik längst kein reiner Trend mehr ist und sich aufgrund seiner vielen Vorteile zu einer echten Alternative zum Titan entwickelt hat, wird durch das rege Forschungsinteresse in diesem Bereich untermauert.

In diesem Sinne informiert die neue Ausgabe der ceramic implants über die neusten, besonders spannenden Entwicklungen in der Keramikimplantologie. Mit fachübergreifenden Forschungsartikeln und einer Fülle an klinischen Fallberichten von Implantologen aus aller Welt inspiriert das aktuelle Magazin durch die anwenderorientierte Darstellung verschiedener Therapieansätze und liefert relevante Denkanstöße für die tägliche implantologische Praxis.

Besonderes Augenmerk liegt auf den verlässlichen Langzeitdaten zum klinischen Erfolg der zweiteiligen Keramikimplantate von Zircon Medical Management, die einen grundlegenden Beitrag zur evidenzbasierten Implantologie geleistet und einen Paradigmenwechsel in der wissenschaftlichen Diskussion um keramische Implantatsysteme eingeläutet haben.

Weiterhin hält die Ausgabe ein Interview mit Prof. Michael Gahlert und Dr. Stefan Röhling zu persönlichen Erfahrungen mit Zirkonoxid-Implantaten sowie einen Ausblick in die Zukunft der keramischen Implantologie bereit.

Darüber hinaus finden sich im druckfrischen Magazin zahlreihe weitere Forschungsartikel, Fallberichte, Rezensionen und Veranstaltungsnews, die von einer außerordentlich aktiven Community zeugen.

Jetzt als ePaper lesen: ceramic implants 1/2022

Alle Zeitschriften der OEMUS MEDIA AG können auch im verlagseigenen Onlineshop bestellt werden.

In Ausgabe 2-2021 des englischsprachigen Magazins  ceramic implants sind Prof. Shahram Ghanaati, Dr. Karl Ulrich Volz, Dr. Rebekka Hueber & Caroline Vollmann mit einem Fachartikel zum Thema  “Schwimmende Implantate mit Keramik Implantaten und dem BISS – Klinische Anwendung eines neuen Implantatstabilisierungssystems” vertreten:

Bone atrophy is still seen as a challenge or even an obstacle to successful implant placement in both the upper and lower jaw, since osseointegration of the implant depends largely on rigid and motionless anchorage in the bone. Often, however, the bone is too soft or too severely reduced to allow stable placement of an implant. The latter problem is especially common in the sinus region. In a certain sense, this is paradoxical, as implantation is the most targeted and natural way of counteracting further bone loss. Progressive bone loss affects not only the stability, functionality and longevity of a planned dental prosthesis but also the extra-oral aesthetics. Bone loss can be caused by trauma and infection on the one hand and—more frequently—by generalised periodontal disease or tooth extraction on the other. Important bone parts such as the buccal lamella are often lost during extraction in particular. Perforation can also occur, negatively affecting the maxillary sinus. However, even in the case of an extraction without complications, increasing atrophy of the alveolar ridge occurs over time. In the maxillary posterior region, the absence of roots leads to increasing pneumatisation of the maxillary sinus with advancing age and thus to further bone loss.

If the patient and the dentist decide in favour of an implant restoration despite the small volume of residual bone, the standard dental consensus for large multidimensional bone defects is still bone augmentation followed by late implant placement. In recent decades, various multistage guided bone regeneration techniques have basically fulfilled their purpose of restoring implantable space. However, these procedures often result in too much compression on the augmented surface, which can have a negative impact on adequate bone healing. On the one hand, this affects vascularisation: the more compressed the augmentation, the lower the probability of an efficient blood vessel supply developing, as there is insufficient space for the blood vessels to proliferate. Owing to their density, bone blocks are also often not connected to the blood supply, especially if the blood supply is coming centrally from the middle of the jaw and not peripherally, as is primarily the case in the dorsal mandible. On the other hand, it is often impossible to ensure the positional stability of the free augmentation and protect it against the effects of any forces it might sustain. For this reason, osteosynthesis plates, titanium-reinforced PTFE membranes or titanium mesh are used for space stabilisation.

The problem with freely applied bone substitute materials is that the bone is frequently built up in the wrong location for reasons of simplicity. For example, there is often a lack of bone in the dorsal maxilla in the direction of the oral cavity (coronal) because the bone is increasingly modelled in the direction of the maxillary sinus by performing an external lift. As a result, the implant is located too far cranially, leading to an altered anatomy of the maxillary sinus area and an extended crown on the implant. This in turn is associated with an increased risk of loosening or fracture of the implant. Although positional stability of bone grafts can at least be ensured by certain established systems, these have invariably been associated with multiple surgical procedures. This not only significantly increases the likelihood of scar plate formation in the surgical area, but also places a significant burden on the surgeon’s and, above all, the patient’s time, financial and psychological resources. For these reasons, strategies for more immediate treatment options are desirable in the future in order to perform bone augmentation and implant placement as close together as possible.

Design, mechanics and functional principle of the concept

The BISS—Bone Implant Stabilization System—developed by the authors enables exactly this approach and pursues the goal of offering the patient implant-supported dental prostheses in almost any initial situation. The functional principles of the system have been proved scientifically in a range of studies. They form the prerequisite for successful bone formation and will be illustrated in this section using the “tent pole umbrella” principle: a tent pole holds the required space in a stable position coronally and/or cranially, and an umbrella attached to it increases the volume. The larger the space created (shaded area), the more voluminous the bone gain. The main component of the concept is the BISS cage, which embodies the umbrella according to the principle described and gives the body’s own osteoinductive tissues, such as the periosteum and the Schneiderian membrane, space for regeneration. The cage consists of a titanium body and titanium arms. The body has one or more interfaces at its base—making it a single, double, triple or quadruple cage. Umbrella screws can be used as tent poles; they are screwed firmly into the interfaces of the cages with their metric thread in the coronal–apical direction directly below the screw head and fixed in the bone with the self-tapping thread. In an ideal scenario, ceramic  implants which can be firmly screwed in to the interfaces of the cage can be used as the tent poles instead of the umbrella screws.

Den kompletten Artikel lesen Sie HIER.

In der Ausgabe 2-2021 des englischsprachigen Magazins ceramic implants ist Dr. Johann Lechner mit einem Fachbeitrag zum Thema „Messung der Knochendichte durch intraoralen Ultraschall für eine sichere Implantatinsertion“ vertreten:

Introduction

In the medical field, ultrasonography is widely used to image various types of soft tissue. In principle, images of structures in the body are generated by analysing the reflection of ultrasonic waves. To derive useful information concerning the status of jawbone, different ultrasonic techniques must be employed, as the ultrasonic waves are almost completely reflected at the bone–soft-tissue interface. The in vivo measurement of ultrasonic velocity in human cortical bone was introduced as a rapid, reliable and non-invasive method which could be used to analyse the mechanical  properties of bone. Is a newly available ultrasonic device for the radiation-free measurement of bone density (CaviTAU®; Digital Dental & Healthcare Technology) suitable for visualising the condition of jawbone density?

Is the jawbone ready for implant insertion?

Researchers have reported microscopically proven chronic ischemic/inflammatory or fatty degenerative osteonecrosis of the jawbone (FDOJ):2 FDOJ was found in > 50% of 154 clinically and radiographically unremarkable edentulous jaw areas into which dental implants were to be placed. The following question is therefore justified: can aseptic bone necrosis pose a risk to implant placement? The currently available literature offers an insight into anecdotal reports of “poor quality” alveolar bone discovered during implant surgery in edentulous sites. This poses a risk for the uninterrupted osseointegration of implants. Aseptic bone necrosis has been reported after surgery, trauma and immunosuppressive therapy. The evolution of aseptic necrosis is documented in the
maxillomandibular region, particularly after osteotomies. It has been found that micromotion of implants in soft bone is consistently high and that this can result in failed osseointegration. Scientists—such as those who have reported FDOJ from the Division of Periodontics of the University of Maryland School of Dentistry in Baltimore in the US1—speak of the phenomenon of a chronic ischemic/inflammatory or FDOJ. This pathology is thus internationally recognised and was first included in the tenth revision of the International Statistical Classification of Diseases
under “aseptic ischemic osteonecrosis”.

Assessing stability of the bone bed with ultrasound

Whether implants can be embedded in the jaw for extended periods depends primarily on the condition of the bone. In the anterior of the lower jaw, conditions are usually ideal. However, in the upper jaw, the bone is naturally less dense. The dentist often only notices whether an implant will stay in place here when drilling or when cutting the thread for the implant into the bone, and
even this impression can be deceptive: “There is no reliable method for predicting the success of dental implant insertion before the dental procedure,” according to Prof. Robert Sader from the clinic for oral and facial plastic surgery at the Frankfurt university hospital in Germany. One solution is determining the density of the bone using ultrasound. This is because the propagation of ultrasonic waves in bone tissue depends on its density: the more stable the bone, the faster the waves move through it. Scientists at Johannes Gutenberg University Mainz have now investigated for the first time whether the method also allows conclusions to be drawn on the condition of the jawbone. Prof. Bilal AI-Nawas from the clinic for oral and maxillofacial surgery has investigated ultrasonic transmission velocity (UTV) in the lower jaw and pelvic bone of pigs. The results indicate that UTV is an accurate measurement of the level of mineralisation: bone sections with a critical bone density that would prohibit implant insertion were detected by the method in 75% of cases. Thus, determining the quality of the bone in the jaw with the help of ultrasound may even be more effective than radiography. Torque and UTV were used to assess the bone implant sites in these studies. UTV can be used to analyse the mechanical properties of the teeth after
in vitro, in situ and in vivo loading.

[…]

Den vollständigen Artikel lesen Sie HIER.

In der Ausgabe 3-2021 des Magazins cosmetic dentistry ist Dr. Dominik Nischwitz mit einem Fachbeitrag zum Thema „Unterstützung der Osseointegration von Keramikimplantaten“ vertreten:

In der traditionellen oralen Chirurgie und Implantologie liegt der Fokus auf der Einheilung eines Implantates und den lokal notwendigen Faktoren, um Knochen und Gewebe zu erhalten oder aufzubauen. Die Sichtweise geht noch selten über die Mundhöhle hinaus. Klassischerweise kommen potenziell vier Methoden für den Knochenaufbau infrage: die Osseoinduktion (Wachstumsfaktoren), Osseokonduktion (Knochenaufbaumaterial als „Platzhalter“), die Distraktionsosteogenese und die Guided Tissue Regeneration (Membranen, Schalentechnik etc.).

In der Biologischen Zahnmedizin nutzen wir Erfahrung und Wissen aus der funktionellen Medizin und Ernährung sowie gezielte Mikronährstofftherapien, um die systemische Voraussetzung für eine geplante Operation und anschließende Knochen- und Geweberegeneration zu unterstützen.

Lokale Bedingungen

Zu den lokalen Bedingungen der intelligenten Knochen- und Weichgewebsregeneration zählen die Dekontamination des Operationsgebietes (Atem, Speichel), die Aktivierung von lokalen Wachstumsfaktoren (IGF-1, Osteoblasten, Plasmaproteine etc.) durch Bohrung und Bleeding Spots (Anfrischung des Knochens) und damit Knochenstimulation sowie der Einsatz von intelligentem Biomaterial wie PRF-Membranen, um die extrazelluläre Matrix zu verbessern und die Knochen- und Weichgewebssituation zu optimieren.

Der Einsatz von mikroinvasiven Techniken, wie der Piezosurgery, der Einsatz von Ozon, navigierte Implantationen, und die verbesserte Bildgebung eines DVT haben uns zahnmedizinisch-handwerklich weit nach vorn gebracht. Der Trend geht klar in Richtung Ästhetik und Gesundheit. Keramikimplantate sind kein Tabuthema mehr, sondern die Zukunft der Implantologie. Dennoch operieren bisher nur circa ein Prozent aller Chirurgen Keramikimplantate. Der Autor kann aus seiner zehnjährigen Erfahrung (über 4.000 eingesetzte Keramikimplantate) sagen, dass man chirurgisch, aber vor allem systemisch mehr Informationen benötigt, um eine hohe Einheilungsquote zu verzeichnen.

Makro- und Mikronährstoffmangel: Protein und Aminosäuren, die fettlöslichen Vitamin A, D3, E und K, wasserlösliche B- und C-Vitamine, Mineralien wie Zink, Magnesium und gesunde Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren fehlen für den Aufbau und die Regeneration von Gewebe und Knochen.2 Unser Ziel ist es, die Patienten möglichst effektiv auf die Operation vorzubereiten. Dabei liegt die Versorgung mit den richtigen Makronährstoffen sowie die Vermeidung möglichst vieler Stressoren im Fokus. Die „CORE FOUR-Krankmacher“ sollten streng gemieden werden.

Dr. Weston Price erforschte vor über 100 Jahren unterschiedliche Völker überall auf der Welt. Seine Forschungen dokumentierte er in seinem Buch Nutrition and Physical Degeneration3: Menschen, die sich artgerecht ernährten, waren quasi immun gegen Karies. Die Nachkommen, die bereits mit industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln in Kontakt kamen, litten bereits an typischen Degenerationszeichen, da es ihnen an Nährstoffen fehlte. Der wichtigste Makronährstoff für den Aufbau von Körpergewebe (Knochen, Weichgewebe, Muskulatur etc.) ist Protein.

[…]

Den vollständigen Artikel lesen Sie HIER.

Foto: Dr. Dominik Nischwitz

Am 24. und 25. Juni 2022 findet im Hotel Dorint Kurfürstendamm Berlin die Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) statt. Das Programm ist ab sofort online abrufbar sowie als gedrucktes Programmheft erhältlich.

Unter der Themenstellung „Ceramic Implants – State of the Art“ lädt die International Society of Metal Free Implantology e.V. (ISMI) am 24. und 25. Juni 2022 zu ihrer 6. Jahrestagung in das Hotel Dorint Kurfürstendamm nach Berlin ein. Renommierte Experten und Anwender aus dem In- und Ausland werden an beiden Kongresstagen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktische Erfahrungen und aktuelle Trends beim Einsatz von Keramikimplantaten sowie biologische Aspekte der metallfreien Implantologie diskutieren.

Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Freitag zunächst mit verschiedenen Pre-Congress-Angeboten. Mit der ISMI WHITE NIGHT – diesmal eine Schifffahrt auf der Spree – klingt in entspannter Atmosphäre der erste Kongresstag aus. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen spannender Vorträge aus Wissenschaft und Praxis.

ISMI-Mitglieder erhalten 20% Rabatt auf die Kongressgebühr.

Programmheft

Online-Anmeldung

Hinweis: Die Veranstaltung wird entsprechend der geltenden Hygienerichtlinien durchgeführt!

 

Foto Teaserbild: frank peters – stock.adobe.com

Am 15. und 16. Oktober 2021 versammelten sich im SWISS BIOHEALTH EDUCATION CENTER in Kreuzlingen in der Schweiz renommierte Wissenschaftler und Zahnmediziner aus der ganzen Welt mit Fachwissen zu allen relevanten Themen der Keramikimplantologie, um den ersten Joint Congress for Ceramic Implantology zu feiern. Von den mehr als 300 Teilnehmern aus 16 Ländern nahmen 130 Gäste persönlich an der Veranstaltung teil, die damit der bisher größte Kongress seiner Art war.

Unter den international renommierten Referenten und Zuhörern waren nicht nur implantologisch versierte Zahnärzte, sondern auch medizinische Experten, die sich neben Keramikimplantaten auch mit dem Thema der biologischen Zahnheilkunde auseinandersetzten, bei der es darum geht, die allgemeine Gesundheit von Patienten beispielsweise durch die gezielte Gabe von Vitaminen und Mikronährstoffen zu optimieren, um den Körper systemisch auf die Operation vorzubereiten und die anschließende Heilungsphase zu unterstützen. Neben der gastgebenden Fachgesellschaft, der International Society of Metal Free Implantology (ISMI), hatte Dr. Karl Ulrich Volz, Präsident der ISMI und Leiter des Kongresses, sechs weitere renommierte medizinische Fachgesellschaften zum Kongress eingeladen. Sie trugen mit hochkarätigen Referenten wesentlich zum Kongressprogramm bei, und die verschiedenen eingeladenen Hersteller von Keramikimplantaten und andere Industriepartner hatten die Möglichkeit, den Kongressteilnehmern im Rahmen der begleitenden Industrieausstellung ihre neuesten Forschungsergebnisse und Produktinnovationen vorzustellen. So wurden beispielsweise Mitglieder der US-amerikanischen Fachgesellschaft International Academy of Ceramic Implantology (IAOCI) oder der Deutschen Gesellschaft für Blutkonzentrate und Biomaterialien, die von Referent Prof. Dr. mult. Shahram Ghanaati im Jahr 2020 gegründet wurde, eingeladen, sich mit ihrem Fachwissen in die Veranstaltung einzubringen. Um dem internationalen Publikum das bestmögliche Erlebnis zu bieten, wurde der Kongress zweisprachig abgehalten, indem die Inhalte simultan vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt übersetzt wurden. Was in spannenden Vorträgen theoretisch vermittelt wurde, konnte in den OP-Räumlichkeiten der angrenzenden SWISS BIOHEALTH CLINIC mit einer Live-Operation, bei der Implantate des Keramikimplantatherstellers SDS Swiss Dental Solutions eingesetzt wurden, auch praktisch demonstriert und das neu erworbene Wissen der Teilnehmer weiter gefestigt werden.

Neben dem persönlichen Besuch des Kongresses hatten alle Keramik-Interessierten die Möglichkeit, den Kongress entweder von zu Hause aus per Livestream, der auch für die internationalen Teilnehmer 9 Stunden später übertragen wurde, oder per Interactive-Zoom zu verfolgen und dabei auch aktiv mitzuwirken: Während offener Q & A-Sessions waren die Zoom-Teilnehmer live zugeschaltet und hatten so die Möglichkeit, direkt mit dem Publikum vor Ort im Schulungszentrum zu interagieren. Für Gäste, die persönlich am Kongress teilnahmen, wurde ein All-Inclusive-Service für die Pausen angeboten, die ihnen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch boten. Ein weiteres Highlight für alle Gäste, die die ereignisreichen Kongresstage in ungezwungener Atmosphäre mit Kollegen Revue passieren lassen wollten, war mit Sicherheit die „White Night“ mit ihren Gourmet- und Barstationen und ihrem musikalischen Programm inklusive DJ-Set und einer Live-Band. Zusammenfassend bezeichnete Dr. Volz den Kongress als vollen Erfolg und bedankte sich für den fruchtbaren Austausch unter den Teilnehmern, die zum Teil bereits seit Jahrzehnten mit großem Erfolg Keramikimplantate setzen. Marco Gadola, Kongressreferent sowie ehemaliger CEO und heutiges Verwaltungsratsmitglied der Straumann-Gruppe, sieht in Keramik das Implantatmaterial der Zukunft und prognostiziert, dass im Jahr 2025 der klinische Einsatz von Keramikimplantaten um den Faktor 40 gewachsen sein wird.

Der zweite Joint Congress for Ceramic Implantology findet am 14. und 15. Oktober 2022 erneut im SWISS BIOHEALTH EDUCATION CENTER in Kreuzlingen statt, um gemeinsam aktuelle Forschungsergebnisse sowie aktuelle Methoden und Behandlungsansätze im Bereich der Keramikimplantologie zu diskutieren. Drei Viertel der Teilnehmerkapazitäten vor Ort für die zweite Veranstaltung sind bereits ausgebucht. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit unter www.swissdentalsolutions.com/en/joint-congress-ceramic-implantology zur Verfügung gestellt.

Autorin: Caroline Vollmann/Schweiz (Dieser Artikel wurde in ceramic implants 2/2021 veröffentlicht)

Die Nachfrage nach metallfreien, biokompatiblen und ästhetischen Implantaten steigt stetig – eine Nachfrage, die das Material Zirkoniumdioxid perfekt erfüllt. Dass Keramik längst kein reiner Trend mehr ist und sich aufgrund seiner vielen Vorteile zu einer echten Alternative zum Titan entwickelt hat, wird durch das rege Forschungsinteresse in diesem Bereich untermauert.

In diesem Sinne informiert die neue Ausgabe der ceramic implants über die neusten, besonders spannenden Entwicklungen in der Keramikimplantologie. Mit fachübergreifenden Forschungsartikeln und einer Fülle an klinischen Fallberichten von Implantologen aus aller Welt inspiriert das aktuelle Magazin durch die anwenderorientierte Darstellung verschiedener Therapieansätze und liefert relevante Denkanstöße für die tägliche implantologische Praxis.

Jetzt als ePaper lesen: ceramic implants 2/2021

Alle Zeitschriften der OEMUS MEDIA AG können auch im verlagseigenen Onlineshop bestellt werden.