In der Ausgabe 4-2021 des Implantologie Journal ist ISMI-Mitglied Dr. Gernot Obermair mit einem Fachbeitrag zum Thema „Versorgung mit zweiteiligen Keramikimplantaten – Ein Case-Report“ vertreten.

In den Anfängen der Implantologie lag ein starker Fokus auf der Osseointegration, um sicherzustellen, dass die Implantate lange im Knochen bleiben. In den letzten Jahren hat sich der Fokus auf die Weichgewebsintegration und verschiedene prothetische Komponenten verlagert, um langfristige ästhetische Ergebnisse mit gesundem Zahnfleisch und stabilem Gewebeniveau zu realisieren. Allerdings haben die zunehmende Komplexität der Lösungen und das Phänomen der Periimplantitis viele Herausforderungen, die den langfristigen Erfolg gefährden können, an die
aktuellen Systeme gestellt.

Die Oberfläche des im folgenden Fallbeispiel eingesetzten Implantatsystems (Patent™, Zircon Medical) ist patentiert und besitzt eine ausgeprägte Oberflächenrauheit, das verklebte Sekundärteil verhindert einen Mikrospalt, der Hightech-Glasfaserstift bietet eine angemessene Haltefunktion und Lastverteilung für die Suprakonstruktion. Das System verfügt zudem über klinischen
Langzeitdaten.1 Des Weiteren berichten Studien zu Keramikimplantaten von Überlebensraten, die mit denen von Titanimplantaten vergleichbar sind – von stabilen marginalen Knochenniveaus und einer Weichgewebsintegration, die der von Titanimplantaten überlegen zu sein scheint.2, 3 Mit diesen Eigenschaften stellt das Implantatsystem eine vollständige Biointegration sicher.

Ausgangssituation

Ein 59-jähriger männlicher Patient mit teilweiser Zahnlosigkeit wünschte sich die Versorgung mit Zahnimplantaten. Die Zähne wurden ein Jahr vor der Implantation aufgrund von Parodontitis gezogen. Die Implantate waren in den Zahnregionen 15, 24, 25, 26 und 36 geplant. Die Knochenqualität war D3 in Zahnregion 24–26 sowie D2/D3 in Zahnregion 15 und 36. Die Implantatauswahl ist in Tabelle 1 dargestellt.

Vorbehandlung

Die Zähne wurden extrahiert und eine …

[…]

Den vollständigen Artikel lesen Sie im Implantologie Journal.

Foto Teaserbild: Dr. Gernot Obermair

Die für den 7. und 8. Mai 2021 in Düsseldorf geplante 6. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) muss Corona-bedingt verschoben werden. Die aktuellen Änderungen der Infektionsschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen lassen eine planmäßige Durchführung der Veranstaltung leider nicht zu. Derzeit sind die Organisatoren in der Abstimmung für einen Alternativtermin, um die Veranstaltung im 2. Halbjahr 2021 nachzuholen.

Ein Update mit weiteren Informationen finden Sie demnächst an dieser Stelle sowie auf der Kongresshomepage. Interessenten für die Jahrestagung können sich ab sofort per E-Mail an event@oemus-media.de für die Zusendung des Programmheftes zum neuen Termin vormerken lassen.

Informationen

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Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel.: 0341 48474-308
Fax: 0341 48474-290

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Das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung (WIP) beschäftigte sich in einer Studie mit der Abschaffung der PKV. Hochrechnungen belaufen sich auf jährliche Verluste von bis zu 13 Milliarden Euro.

Ohne Privatversicherte verliert das deutsche Gesundheitssystem jährlich fast 13 Milliarden Euro – das ergibt die Hochrechnung einer aktuellen Studie des WIP. Zugrunde liegen dieser die Gesundheitszahlen aus 2019 – demnach ging eine Summe von 37,52 Milliarden Euro durch Privatpatienten in das Gesamt-Gesundheitssystem ein. Wären diese Patienten nicht privat versichert, sondern gesetzlich, würde rund ein Drittel dieser Kosten entfallen – die WIP-Studie beziffert diese Summe konkret mit 12,73 Milliarden Euro.

Privatpatienten für das Gesundheitssystem wichtig

Das WIP verweist in seinen Ausführungen auf das Zusammenspiel von GKV und PKV im deutschen Versorgungssystem. So seien die Behandlungskosten im Privatbereich höher anzusetzen und ohne Budgetgrenzen erstattbar, was wiederum unabdingbar ist für beide Patientengruppen. Die Mehrzahlungen machen Investitionen möglich,  beispielsweise in Personal oder Ausstattung – dies wiederum komme allen Patienten zugute. Die Studie verweist außerdem auf den Umstand, dass insbesondere niedergelassene Ärzte einen hohen Nutzen von Privatversicherten haben; ohne diese Patientengruppe würde gemäß Hochrechnung jede ambulante Praxis jährlich durchschnittlich 55.000 Euro verlieren.

Mehreinnahmen durch Privatversicherte in der Zahnmedizin

Das Wissenschaftliche Institut der Privaten Krankenversicherung betrachtete in seiner Studie auch die unterschiedlichen Gesundheitssektoren. So betrage der Mehrumsatz durch Privatversicherte in der Zahnmedizin in 2019 2,98 Milliarden Euro, die – im Falle einer Abschaffung der PKV – entfallen würden. Weitere Zahlen im Detail: Die Mehreinnahmen betragen 6,46 Milliarden Euro in der ambulanten ärztlichen Versorgung, 0,38 Milliarden Euro in der stationären Versorgung, 1,07 Milliarden Euro Mehreinnahmen belaufen sich auf den Sektor Heilmittel und 1,87 Milliarden Euro auf sonstige Bereiche (12,73 Milliarden Euro insgesamt).

Privatversicherte auch für ländliche Regionen unverzichtbar

Das WIP ging in den Berechnungen noch einen Schritt weiter und analysierte die Zahlen nicht nur nach Sektoren, sondern auch nach Bundesländern – entstanden sind Regionalatlanten. Darin wird deutlich, dass der Fortbestand von Arztpraxen auf dem Land und in strukturschwachen Regionen überdurchschnittlich stark von den Umsätzen der Privatversicherten abhänge – gesundheitssektorübergreifend. Damit widerlegt das WIP die oftmals gesundheitspolitisch geführten Debatten, bei denen Versorgungsengpässe mit der wirtschaftlichen Unattraktivität ländlicher Regionen für die ärztliche Niederlassung argumentiert werden. Die Regionalatlanten liegen derzeit für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Rheinland-Pfalz vor, weitere Atlanten werden erstellt. Alle Daten der Studie sowie die Regionalatlanten sind hier einsehbar.

 

Quelle: ZWP online

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Brasilianische Wissenschaftler untersuchten in einer Studie das Vorhandensein des Virus SARS-CoV-2 in dentalem Biofilm von symptomatischen COVID-19-Patienten.

Eine in Brasilien durchgeführte Studie bestätigte das Vorhandensein des Coronavirus im dentalen Biofilm. Das Ergebnis bringt neue Perspektiven für das Verständnis der verschiedenen Wege, auf denen das Virus in den menschlichen Körper gelangt.

Die klinische Beobachtungsstudie bezog sich auf Personen mit grippeähnlichen Symptomen und wurde zwischen Juli und September 2020 durchgeführt. Ziel war es, das Vorhandensein von SARS-CoV-2-RNA im dentalen Biofilm von symptomatischen Patienten zu untersuchen, die in nasopharyngealen und oropharyngealen (NASO/ORO) Proben positiv getestet wurden. SARS-CoV-2-RNA wurde dazu von verschiedenen Stellen im Körper, einschließlich des Mundes, gewonnen.

Konkret wurden bei der Untersuchung Proben von 70 Personen analysiert, die positiv auf COVID-19 getestet wurden. In 19 % dieser Fälle wurde das Coronavirus auch im dentalen Biofilm nachgewiesen, und zwar genau bei den Teilnehmern, die in den oro- und nasopharyngealen Proben die höchste Viruslast aufwiesen. Als Quintessenz ergibt sich daraus die Schlussfolgerung, dass dentale Biofilme von symptomatischen COVID-19-Patienten SARS-CoV-2-RNA beherbergen und eine wesentliche Rolle bei der COVID-19-Übertragung spielen könnten.

Der Artikel „Dental biofilm of symptomatic COVID-19 patients harbors SARS-CoV-2“ wird im Journal of Clinical Periodontology veröffentlicht und ist von Sabrina Carvalho Gomes, Sabrina Fachin, Juliane Gonçalves da Fonseca, Patrícia Daniela Melchiors Angst, Marcelo Lazzaron Lamers, Ilma Simoni Brum da Silva und Luciana Neves Nunes verfasst.

Quelle: ZWP online

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Forschende der Universität Zürich haben erstmals einen kompletten Atlas sämtlicher Zellen erstellt, die in menschlichen Zähnen vorkommen. Sie fanden heraus, dass sich Zahnmark und Zahnhalteapparat zellulär stark unterscheiden. Der Einzelzell-Atlas eröffnet neue Wege für zellbasierte zahnmedizinische Therapieansätze.

In den letzten 30 Jahren zog die medizinische und zahnmedizinische Forschung zahlreiche Wis-senschaftler und Praktiker an, die mit genetischen und geweberegenerativen Ansätzen arbeiten. Die neuen Entwicklungen im Bereich der Stammzellen und der Gewebezüchtung brachten neue Einblicke und Ideen hervor, wie die klinische Praxis verbessert werden kann. Folgenden Themen beschäftigen die Forschungsgruppen: Wie lässt sich der Heilungsprozess verletzter Gewebe und Organe effektiv unterstützen? Kann verlorenes Gewebe regeneriert werden? Wie erstellt man solide Protokolle, die für alle Stammzelltherapien gelten?

Zellen des menschlichen Zahns auf Stufe Einzelzelle sequenziert

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Thimios Mitsiadis, Professor am Institut für Orale Bio-logie der Universität Zürich, und Andreas Moor, Professor am Departement für Biosysteme und Ingenieurwissenschaften der ETH Zürich, hat nun den ersten Einzelzell-Atlas der menschlichen Zähne erstellt. Dank der Kombination von fortschrittlicher Sequenzierungstechnologie und mo-derner Zahnmedizin konnten die Forschenden jede einzelne Zelle unterscheiden, die Teil der Zahnpulpa und des Zahnhalteapparates ist. «Unsere Studie zeigt die genaue Zusammensetzung dieser beiden Gewebe. Beide sind anfällig für Karies und Parodontitis und enthalten gleichzeitig Stammzellen, die ein grosses regeneratives Potenzial besitzen», erklärt Pierfrancesco Pagella, einer der beiden Erstautoren und leitender Forscher in Team Mitsiadis.

Die Studie zeigte, dass die Zelltypen im Zahnmark und im Halteapparat sehr heterogen sind. Überraschenderweise sind die molekularen Signaturen der Stammzellpopulationen jedoch sehr ähnlich. «Wir vermuten, dass das unterschiedliche Verhalten einzelner Zelltypen durch ihre jewei-lige Umgebung hervorgerufen wird», sagt Pagella. Die spezifische Zusammensetzung des zellulä-ren Mikromilieus ist daher wohl verantwortlich für die grossen funktionalen Unterschiede der Stammzellen in den verschiedenen Zahnkompartimenten.

Neue zellbasierte zahnmedizinische Therapien möglich

Der neue Atlas stellt einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der komplexen, zellulären und molekularen Zusammensetzung des menschlichen Zahngewebes dar. Er hilft, die Interaktio-nen von Zahnpulpa- und Parodontalzellen besser zu verstehen, die an der Immunantwort auf bakterielle Angriffe beteiligt sind. «Die Einzelzell-Analyse könnte nicht nur für diagnostische Zwe-cke nützlich sein und die Früherkennung von Zahnerkrankungen unterstützen, sondern auch zur zellbasierten Regeneration von beschädigten Teilen der Zähne beitragen», erklärt Letztautor Thimios Mitsiadis.

Originalpublikation:

Literatur:
Pierfrancesco Pagella, Laura de Vargas Roditi, Bernd Stadlinger, Andreas E. Moor, Thimios A. Mitsiadis. A single cell atlas of human teeth. ISCIENCE, 09. April 2021. Doi: 10.1016/j.isci.2021.102405

Quelle: Universität Zürich

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Hey Google, suche einen HNO-Arzt mit mehr als 4 Sternen in der Nähe: Neun von zehn Deutschen (91,7 Prozent) legen Wert darauf, dass sich der neue (Fach-)Arzt in der Nähe des eigenen Wohnorts befindet. Weitere 83 Prozent setzen auf analoge Empfehlungen. Für sie bleibt die persönliche Weiterempfehlung durch Freunde, Bekannte und Familie die Nummer 1 bei der Suche nach einem neuen Mediziner. Das geht aus der aktuellen repräsentativen Umfrage „Datapuls 2021“ des Praxis-WLAN- und Kommunikationsdienstleisters Socialwave hervor, der in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork 1.005 Menschen über 18 Jahre zur Digitalisierung des Gesundheitswesens befragt hat. „Mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens nimmt die Bedeutung von Online-Suchdiensten, Webseiten und Google-Bewertungen bei der Entscheidung für einen neuen Mediziner weiter zu. Ärzte, die das analoge Vertrauen in den virtuellen Raum übertragen wollen, müssen auch online ein Reputationsmanagement betreiben. Ein einziger Online-Kommentar kann in den meisten Fällen darüber entscheiden, ob Patienten, die nicht auf Empfehlung von Bekannten handeln, eine Arztpraxis aufsuchen oder nicht“, erklärt Felix Schönfelder, Geschäftsführer der Socialwave GmbH (www.social-wave.de).

Google und eine seriöse Webseite sind ein Muss

Die Bedeutung der Internetkonzerne im Gesundheitswesen nimmt stetig zu: Mediziner-Webseiten müssen laut Socialwave entsprechend gepflegt und auffindbar sein. 73,8 Prozent der Deutschen achten auf eine vertrauenswürdige und informative Webseite bei der Arztsuche. Mehr als die Hälfte (53,1 Prozent) legt außerdem Wert auf einen seriösen Google-Eintrag mit mindestens 4 von 5 Sternen. Die Rolle des Internetgiganten geht aber darüber hinaus. Weitere 46,3 Prozent messen positiven Bewertungen anderer Nutzer und Patienten eine hohe Bedeutung bei. „Vier von zehn Deutschen ist es generell wichtig, dass die Praxis in der Google-Suche ein gutes Ranking aufweist. Viele machen sich nicht die Mühe, sich durch die vielen Seiten einer Internetrecherche zu wühlen. Wer unabhängig von seiner Ärzteleistung wettbewerbsfähig bleiben will, muss mehr denn je dafür sorgen, dass seine Webseite durch gutes SEO weit oben in der Google-Suche erscheint“, kommentiert Schönfelder die wachsenden Anforderungen an Arztpraxen im digitalen Zeitalter.

Alternative Online-Suche dicht hinter Google und Co.

Dicht auf Google folgen bei der Auswahl die Arztsuchdienste der Ärztekammern und kassenärztlichen Vereinigungen. Diese spielen für 45,3 Prozent der Deutschen eine wichtige Rolle bei der Suche nach einer neuen Arztpraxis. Aber ebenso Bewertungsportale wie Jameda werden konsultiert. Vier von zehn Patienten (41,8 Prozent) ziehen die Bewertungen auf dem Onlineportal für eine Entscheidung heran. Ein weiteres Drittel (34,5 Prozent) bevorzugt die Recherche in der unabhängigen „Weissen Liste“ im Internet.

Datapuls 2021 – Patientenbefragung zur Digitalisierung des Gesundheitswesens

Datapuls 2021 ist eine bundesweite, repräsentative Studie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Studie versteht sich als langfristiges Barometer für die Patientenperspektive. Ihr Erkenntnisinteresse liegt bei der Erforschung der Bedürfnisse und Bedenken der Versicherungsnehmer mit Blick auf die großen Telemedizin-Projekte in Deutschland wie die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept oder die digitale Sprechstunde sowie andere gesundheitsbezogene Alltagsanwendungen. Herausgeber der quantitativen Erhebung ist die Socialwave GmbH, Lösungsanbieter für Praxis-WLAN und digitale Arzt-Patienten-Kommunikation. Durchgeführt hat die Befragung das Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork im Zeitraum zwischen dem 3. und 9. Dezember 2020. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: https://datapuls.social-wave.de/

Demografie

Insgesamt haben 1.005 Bürger im Alter von 19 bis 85 Jahre an der Befragung teilgenommen. 49,6 Prozent (498) der Probanden sind weiblich, 50,4 Prozent (507) männlich. Die Befragten sind im Durchschnitt 50,6 Jahre alt (SD=16.45), das Alter ist normalverteilt. Dabei sind 15,3 Prozent 18 bis 30 Jahre, 15,8 Prozent 31 bis 40 Jahre, 16,7 Prozent 41 bis 50 Jahre, 20,7 Prozent 51 bis 60 Jahre, 16,1 Prozent 61 bis 70 Jahre und 15,3 Prozent älter als 70 Jahre alt. 27,5 Prozent (276) leben in einem 1 Personen-Haushalt (PHH), 46,2 Prozent (464) in einem 2-PHH, 14,4 Prozent (145) in einem 3-PHH, neun Prozent (90) in einem 4-PHH, 2,4 Prozent (24) in einem 5-PHH, 0,5 Prozent (5) in einem 6-PHH und 0,1 Prozent (1) in einem 8-PHH. 50,4 Prozent (507) sind verheiratet, 49,6 Prozent (498) ledig. Mit Blick auf den höchsten Bildungsabschluss verfügen vier Prozent (40) über einen Hauptschulabschluss, 14,3 Prozent (144) über die mittlere Reife, 9,2 Prozent über die Hochschulreife, 3,8 Prozent (38) über die Fachhochschulreife, 35,1 Prozent (353) über eine abgeschlossene Berufsausbildung, 6,3 Prozent (63) über einen Fachhochschulabschluss und 25,3 Prozent (254) über einen Hochschulabschluss (Bachelor, Master, Diplom, Magister). Zwei Prozent (20) haben promoviert und ausschließlich ein Teilnehmer hat keinen Abschluss. 6,3 Prozent (63) sind beruflich selbstständig, 39,3 Prozent (395) sind in Vollzeit und 14,2 Prozent (143) in Teilzeit angestellt, 1,8 Prozent (18) sind temporär (Elternzeit oder temporärer Beurlaubung) und 38,4 Prozent (386) langfristig nicht oder nicht mehr erwerbstätig. Das Netto-Haushaltseinkommen der Studienteilnehmer verteilt sich wie folgt: 11,2 Prozent (113) verdienen weniger als 1.000 Euro, 25,8 Prozent (259) zwischen 1.000 und 2.000 Euro, 25,6 Prozent (257) zwischen 2.000 und 3.000 Euro, 19,8 Prozent (199) zwischen 3.000 und 4.000 Euro, 9,9 Prozent (99) zwischen 4.000 und 5.000 Euro und 7,8 Prozent mehr als 5.000 Euro. Die Prozentangaben sind gerundet auf eine Nachkommastelle.

Quelle: Socialwave

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Wissenschaftler haben Beweise gefunden, dass SARS-CoV-2 orale Zellen infiziert. Die Ergebnisse erklären erstmals orale Symptome bei COVID-19-Patienten und helfen, neue Strategien zur Reduzierung der Virusübertragung zu entwickeln. Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat Hinweise darauf gefunden, dass SARS-CoV-Zellen den Mundraum infizieren. Während bekannt ist, dass die oberen Atemwege und die Lunge die primären Orte der SARS-CoV-2-Infektion sind, gibt es Hinweise darauf, dass das Virus auch Zellen in anderen Teilen des Körpers infizieren kann, z. B. im Verdauungssystem, in den Blutgefäßen, in den Nieren und, wie diese neue Studie zeigt, im Mund. Die Möglichkeit, dass das Virus mehrere Bereiche des Körpers infizieren kann, könnte helfen, die vielfältigen Symptome zu erklären, die bei COVID-19-Patienten auftreten, einschließlich oraler Symptome wie Geschmacksverlust, Mundtrockenheit und Blasenbildung. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse auf die Möglichkeit hin, dass der Mund eine Rolle bei der Übertragung von SARS-CoV-2 auf die Lunge oder das Verdauungssystem spielt.

Die Forschungsgruppe bestand aus Wissenschaftlern der amerikanischen Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) und der University of North Carolina, Forschungsleiter war Blake M. Warner. Die Ergebnisse wurden Ende März im Fachjournal Nature Medicine publiziert.

Rolle der Mundhöhle bei SARS-CoV-2-Infektionen

Forscher wissen bereits, dass der Speichel von Menschen mit COVID-19 hohe Mengen an SARS-CoV-2 enthalten kann, und Studien deuten darauf hin, dass Speicheltests fast so zuverlässig sind wie tiefe Nasenabstriche. Was die Wissenschaftler jedoch nicht ganz wissen, ist, woher das SARS-CoV-2 im Speichel kommt. Bei Menschen mit COVID-19, die Atemwegssymptome haben, stammt das Virus im Speichel möglicherweise zum Teil aus dem Nasenausfluss oder dem aus der Lunge hochgehusteten Material. Dies erklärt aber nicht, wie das Virus in den Speichel von Menschen gelangt, die keine Atemwegssymptome haben.

Die Forschenden analysierten zunächst das Mundgewebe von gesunden Menschen, um Mundregionen zu identifizieren, die für eine SARS-CoV-2-Infektion anfällig sind. Anfällige Zellen enthalten RNA-Anweisungen für die Herstellung von Eintrittsproteinen, die das Virus benötigt, um in die Zellen einzudringen. Die wichtigsten Eintrittsproteine für SARS-CoV-2 sind der ACE2-Rezeptor und das TMPRSS2-Enzym.

Beide Proteine wurden in Zellen entdeckt, die die Mundhöhle auskleiden sowie in Zellen der Speicheldrüsen als auch in Zahnfleischzellen. In manchen Zellen wurden sogar beide Proteine dargestellt, was auf eine erhöhte Anfälligkeit hindeutet.

Replikation von SARS-CoV-2 im Mund vermutlich möglich

Nachdem die Forscher bestätigt hatten, dass Teile des Mundes anfällig für SARS-CoV-2 sind, suchten sie nach Anzeichen für eine Infektion in oralen Gewebeproben von Menschen mit COVID-19. „In Proben, die am NIH von verstorbenen COVID-19-Patienten gesammelt wurden, war SARS-CoV-2-RNA in etwas mehr als der Hälfte der untersuchten Speicheldrüsen vorhanden“, schreibt das Forschungsteam. Bei einem lebenden Patienten mit COVID-19 wiesen die Forschenden zudem spezifische Sequenzen viraler RNA nach, die darauf hindeuteten, dass die Zellen aktiv neue Kopien des Virus herstellten.

Speichel als wahrscheinlicher SARS-CoV-2-Überträger

Um festzustellen, ob das Virus im Speichel infektiös ist, setzten die Forscher den Speichel von acht Personen mit asymptomatischem COVID-19 gesunden Zellen aus, die in einer Schale gewachsen waren. Der Speichel von zwei der Probanden führte zu einer Infektion der gesunden Zellen, was die Möglichkeit aufwirft, dass auch Menschen ohne Symptome infektiöses SARS-CoV-2 über den Speichel auf andere übertragen könnten.

Studie nicht vollständig aussagekräftig – weitere Forschungen erforderlich

Insgesamt kommt das Forschungsteam zu dem Schluss, dass der Mund, über infizierte orale Zellen, eine größere Rolle bei der SARS-CoV-2-Infektion zu spielen scheint als bisher angenommen. „Wenn infizierter Speichel geschluckt wird oder winzige Partikel davon eingeatmet werden, könnte SARS-CoV-2 weiter in den Rachen, in die Lunge oder sogar in den Darm übertragen werden“, resümiert Kevin M. Byrd, der zweite Studienleiter.

„Durch die Aufdeckung einer möglicherweise unterschätzten Rolle der Mundhöhle bei der SARS-CoV-2-Infektion könnte unsere Studie neue Untersuchungswege eröffnen, die zu einem besseren Verständnis des Infektions- und Krankheitsverlaufs führen“, ergänzt Warner.

Weitere Forschungen werden nötig sein, um die Ergebnisse in einer größeren Gruppe von Menschen zu bestätigen und um die genaue Art der Beteiligung des Mundes an der SARS-CoV-2-Infektion und der Übertragung innerhalb und außerhalb des Körpers zu bestimmen.

Quelle: ZWP online

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Eine globale britische Umfrage zeigt: In Deutschland geben Verbraucher im Laufe ihres Lebens fast doppelt so viel Geld für Fast Food aus wie für ihre Zahnarztbesuche.

Mit den globalen Ausgaben für Gesundheitsdienstleistungen beschäftigte sich eine neue Umfrage des Online-Kontaktlinsenanbieters Lenstore. Demnach gibt Irland mit 16.747 Pfund pro Kopf am meisten für das Gesundheitswesen aus, gefolgt von Island mit 10.076 Pfund und Norwegen an dritter Stelle mit 9.867 Pfund pro Person.

Neben den Ausgaben für das Gesundheitssystem wurden auch die Konsumgewohnheiten je Land analysiert. Konkret wurde erhoben, was die Menschen im Laufe ihres Lebens für Luxusartikel im Vergleich zu ihrer Gesundheitsversorgung ausgeben.

Trauriges Ergebnis für Deutschland: Verbraucher geben im Laufe ihres Lebens fast doppelt so viel Geld für Fast Food aus wie für Zahnarztbesuche. Auch andere Länder glänzen nicht in puncto Gesundheitsversorgung. So geben Verbraucher in Großbritannien fast das Dreifache für Gaming (PlayStation) aus wie für Leistungen im Bereich der Augenheilkunde und die Franzosen investieren doppelt so viel in Alkohol wie in ihren Zahnarztbesuch. Blicken wir zuletzt auf Australien: Hier werden für das Netflix-Abo 32 Prozent mehr ausgegeben als für medizinische Leistungen im Bereich Auge.

Quelle: ZWP online

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Die Corona-Pandemie mit ihren derzeit stark steigenden Infektionszahlen bedeutet für Arzt- und Zahnarztpraxen weiter erhöhte Anforderungen an Hygiene und Patientensicherheit.

Zur Über­nahme der damit verbundenen Mehrkosten und um die hochwertige Versorgung der Versicherten zu gewährleisten, hatte der Verband der Privaten Krankenver­sicherung (PKV) mit der Bundesärzte- sowie der Bundeszahnärztekammer bereits im Frühjahr einen Vergütungszuschlag abge­stimmt. Diese sogenannte Corona-Hygienepauschale wurde zunächst bis zum 31. März 2021 verlängert. Für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte konnte mittlerweile eine Vereinbarung erzielt werden, mit der die Abrechnungsempfehlung sogar bis zum 30. Juni gilt.

Versicherer erstatten den Zuschlag

Ärzte können auf dieser Grundlage seit dem 1. Oktober je Sitzung analog Nr. 245 GOÄ zum 1-fachen Satz in Anrechnung bringen, das entspricht 6,41 Euro. Diese Abrechnungsempfehlung ist nur bei unmittelbarem, persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt im Rahmen einer ambulanten Behandlung anwendbar. Bei Berechnung der Analoggebühr nach Nr. 245 GOÄ kann ein erhöhter Hygieneaufwand nicht zeitgleich durch Überschreiten des 2,3-fachen Gebührensatzes für die in der Sitzung erbrachten ärztlichen Leistungen berechnet werden.

Zahnärzte können in analoger Anwendung der GOZ Nr. 3010 zum einfachen Satz eine Corona-Hygienepauschale von 6,19 Euro abrechnen. Dem entsprechend kann ein erhöhter Hygieneaufwand dann jedoch nicht gleichzeitig ein Kriterium bei der Faktorsteigerung nach § 5 Abs. 2 GOZ darstellen.

Privatversicherte, die eine (Zahn-) Arztrechnung mit diesen Positionen bei ihrem Versicherungsunternehmen einreichen, bekommen die Pauschale im versicherten Umfang erstattet.

Verlängert wurde zudem eine Vereinbarung rund um die Erbringung von telemedizinischen Leistungen in der Psychotherapie. Auch sie gilt nun bis zum 31.März 2021: Psychotherapeuten können bis dahin auf den sonst erforderlichen unmittelbaren persönlichen Erstkontakt unter Berücksichtigung der für sie geltenden berufsrechtlichen Vorgaben mit dem Patienten verzichten, wenn sie Videosprechstunden anbieten und abrechnen möchten. Die neuen Möglichkeiten der Telemedizin, die jetzt immer stärker gefragt sind, belegen einmal mehr die Rolle der PKV als Türöffner für Innovationen. Schon vor Jahren gehörte die PKV zu den Unterstützern der ersten Stunde. Dadurch konnte die Telemedizin in Deutschland Fuß fassen und Strukturen aufbauen, die jetzt auch den gesetzlich Versicherten zu Gute kommt.

Sonderregelung für den Heilmittelbereich

Heilmittelerbringer wie etwa Physiotherapeuten und Logopäden erhalten verlängert bis zum 31. März die pandemiebedingte Extravergütung von 1,50 Euro je Behandlung. Zum Schutz der Patientinnen und Patienten werden außerdem im Heilmittelbereich Behandlungen per Videotherapie anerkannt und erstattet. Voraussetzung ist, dass die Videotherapie ausdrücklich zwischen Therapeut und Versichertem vereinbart wurde, sie für die Versorgung des Patienten im Einzelfall therapeutisch sinnvoll erscheint und für die Behandlung geeignet ist. Zudem sollte der behandelnde Arzt die Videotherapie auf der Verordnung befürworten, z.B. durch den Zusatz „ggf. auch per Videotherapie“.

Regelung ist ein guter Kompromiss

Einige Ärztegruppierungen hatten beanstandet, dass die sogenannte Hygienepauschale seit Oktober mit nunmehr 6,41 Euro extra je Arzt-Patienten-Kontakt zusätzlich zur GOÄ-Vergütung berechnet werden kann. Zwischen April und Ende September betrug die Pauschale 14,75 Euro.

Aus Sicht der PKV ist diese Kritik nicht gerechtfertigt: Mit der Verlängerung der Pauschale als Zusatzentgelt über den 30. September hinaus und ihrer Anpassung in der Höhe wird der aktuellen Entwicklung Rechnung getragen. Zwar besteht bei anhaltender Corona-Pandemie und wieder ansteigenden Infektionszahlen auch weiterhin ein erhöhter Hygienebedarf in den Praxen. Preise und Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln, Schutzbekleidung etc. haben sich inzwischen aber wieder weitgehend normalisiert. So sind etwa Atemschutzmasken im Online-Handel aktuell nicht nur wieder erhältlich, auch das Preisniveau ist im Verhältnis zum März deutlich zurückgegangen. Dies ermöglicht es den Praxen, die entsprechenden Artikel inzwischen wieder in größeren Mengen zu beschaffen und vorzuhalten. Eine Annäherung an den Grundsatz der ärztlichen Gebührenordnung GOÄ, demzufolge Hygieneaufwand grundsätzlich mit den regulären Honoraren abgegolten ist, ist daher geboten.

Übrigens: Die Hygienepauschale, welche die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung für die Durchgangsärzte vereinbart haben, beträgt 4 Euro je Behandlungstag. Die Vereinbarung der PKV/Beihilfe mit der BÄK übersteigt diese Pauschale seit 1. Oktober 2020 nicht nur um ca. 60 Prozent. Sie kann auch mehrfach am Tag in Ansatz gebracht werden, wenn der Arzt z. B. einmal morgens und später im Laufe des Tages erneut konsultiert wird. Zu beachten ist auch, dass die Hygienepauschale nicht allein für Ärzte gilt: Sie erstreckt sich auch auf Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Voraussetzung ist lediglich ein unmittelbarer, persönlicher Kontakt.

Die Private Krankenversicherung steht damit zu ihrer doppelten Verantwortung für die Sicherheit der Patienten in Zeiten der Pandemie: Nur, wenn diese absolut davon überzeugt sind, sich ohne Angst vor Infektionen in die Arztpraxen begeben zu können, werden sie Behandlungen nicht aufschieben. Zudem schützen wir das Patienteninteresse an einer fairen Vergütung des tatsächlichen Hygieneaufwands in den Arztpraxen. Vor diesem Hintergrund ist die angepasste Pauschale ein guter Kompromiss, der der veränderten Situation Rechnung trägt.

Selbstverständlich wird der PKV-Verband gemeinsam mit der Bundesärztekammer die weitere Entwicklung der Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die Versorgung in den niedergelassenen Praxen weiter eng begleiten und bei Bedarf nachsteuern.

Mehr Informationen

  • Das GOZ-Beratungsforum hat die wichtigsten Fragen und Antworten zur Covid-19-Hygienepauschale zusammengefasst.
  • Erläuterungen zur Berechnung aufwändiger Hygienemaßnahmen (Covid-19-Hygienepauschale) nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gibt es auf der Website der Bundesärztekammer.

Quelle: PKV

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Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat mit dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) eine bundesmantelvertragliche Vereinbarung im Sinne eines „Pandemiezuschlages“ abgeschlossen. Auf Basis dieser Vereinbarung, die am 1. April 2021 in Kraft tritt, werden die Krankenkassen in der zweiten Jahreshälfte einen Betrag von maximal 275.000.000,00 € als einmalige pauschale Abgeltung für besondere Aufwände der Vertragszahnärzte im Rahmen der Behandlung von GKV-Versicherten während der Corona-Pandemie unabhängig von der jeweiligen Gesamtvergütung an die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) zahlen.

Soweit für einen in der Vereinbarung definierten Zeitraum bereits Regelungen in Vergütungsvereinbarungen oder sonstigen Vereinbarungen zur Abgeltung dieser Aufwände auf Landesebene getroffen oder diese der jeweiligen KZV auf sonstige Weise abgegolten wurden, sind die entsprechenden Beträge mit dem Abgeltungsbetrag zu verrechnen.

Die KZVen werden die von den einzelnen Krankenkassen gezahlten Beträge nach einem von der KZBV vorgegebenen bundeseinheitlichen Verteilungsschlüssel an die Zahnärzteschaft verteilen. Die Verteilung wird auf der Basis eines Verteilungsschlüssels nach Praxisgrößen erfolgen, der sich an der Zahl der Behandler orientiert. Zu den genauen Einzelheiten, insbesondere zur exakten Höhe des Zahlbetrages wie auch zum Auszahlungszeitpunkt, werden die KZVen die Zahnarztpraxen gesondert informieren.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstands der KZBV: „Wir konnten mit dem Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege gesetzliche Regelungen verankern, die zum einen sicherstellen, dass der pandemiebedingte Morbiditätsrückgang nicht zu einer Verzerrung der zahnärztlichen Honorare führen wird, und zum anderen für die Jahre 2021 und 2022 vollständige Budgetfreiheit garantieren. Mit der vorliegenden Vereinbarung ist es uns gelungen, für die Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte zusätzlich einen unmittelbaren finanziellen Ausgleich für die besonderen Aufwände während der Pandemie zu erreichen. Damit haben die gesetzlichen Krankenkassen ihre Mitverantwortung für die Bewältigung der Lasten der Pandemie auch im Bereich der vertragszahnärztlichen Versorgung anerkannt. Wir begrüßen dies ausdrücklich, zumal diese Vereinbarung gänzlich auf der Ebene der Selbstverwaltung getroffen wurde.“

Eßer betonte die Zufriedenheit des Vorstandes der KZBV, dass mit dieser Vereinbarung und den neuen gesetzlichen Regelungen des GPVG Rahmenbedingungen geschaffen worden sind, mit denen die herausragenden Leistungen der Zahnärzteschaft während der Pandemie anerkannt und die vertragszahnärztliche Versorgung ein Stück weit krisensicherer gemacht worden ist.

Weitere Informationen zum Pandemiezuschlag und zur Corona-Pandemie können auf der Website der KZBV abgerufen werden.

Quelle: KZBV

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