Die SDS Live-OP „Keramik ist einfacher – aber anders: Explantation Titanimplantat und Sofortimplantation Keramikimplantat Regio 25 mit anschließender Sofortversorgung“ mit Dr. Karl Ulrich Volz findet am 13. Dezember in der Zeit von 9.15 bis 11 Uhr statt. User können die OP live auf ZWP online verfolgen und einen CME-Punkt erwerben. Dr. Volz gilt als einer der Begründer der modernen Keramikimplantologie. Jetzt registrieren!

Viele der Patienten, die Dr. Karl Ulrich Volz in der SWISS BIOHEALTH CLINIC in Kreuzlingen operiert, sind Patienten mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Meist sind es Patienten mit Krebs, MS oder anderen schweren Erkrankungen. Diese Krankheiten sind häufig auf ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen. Bei dem von Dr. Volz und weiteren Therapeuten entwickelten SWISS BIOHEALTH CONCEPT gewinnt das Zusammenspiel zwischen Medizin und Zahnmedizin eine immer größere Bedeutung. Einer der ersten Schritte der Therapie ist es, den Körper von Störfeldern zu befreien – im zahnmedizinischen Bereich ist dies die Beseitigung der Störfelder der Mundhöhle. Hierbei werden nach dem „ALL IN ONE“-Behandlungskonzept alle Metalle entfernt, faule und wurzelbehandelte Zähne sowie Knochennekrosen (NICOs) beseitigt, die komplette chirurgische und implantologische Aufgabenstellung mit Sofortimplantaten abgearbeitet und der Patient mit hochästhetischen und stabilen Langzeitprovisorien entlassen. Im „ALL IN ONE CONCEPT“ sind die SDS-Keramikimplantate zwar elementar, aber doch nur ein Baustein im biologischen Behandlungskonzept „SWISS BIOHEALTH CONCEPT“.

Aufgrund der ständig steigenden Nachfrage nach diesem speziellen Behandlungskonzept hat Dr. Volz neben seiner SWISS BIOHEALTH CLINIC ein Fortbildungsinstitut, das SWISS BIOHEALTH EDUCATION Center – mit modernster Übertragungstechnik ausgestattet – ins Leben gerufen. Bis zu 75 Kollegen hospitieren täglich oder nehmen an einem der vielfältigen Kurse bis hin zum Curriculum teil.

Wer nicht live dabei sein kann, hat die Möglichkeit, sich die OP über das ZWP online CME Archiv oder auf YouTube anzuschauen.

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Hinweis zu den Fortbildungspunkten: 1 Punkt kann insgesamt erworben werden. Nachdem die notwendige Abspielzeit von 45 Minuten erreicht ist, werden die CME-Fragen für registrierte Nutzer freigeschaltet. Bei erfolgreichem Testergebnis können Sie dann das Zertifikat über einen CME-Punkt herunterladen.

In der aktuellen Ausgabe der cosmetic dentistry ist Dr. Dominik Nischwitz mit einem Fachbeitrag zum Thema „Optimale Ästhetik mit Keramikimplantaten – Sofortimplantation im Frontzahnbereich“ vertreten.

Das Gelingen einer Implantation hängt nicht nur von der korrekten Eingliederung des Implantats selbst, sondern auch von der Regeneration des Gewebes ab. Der Patient kann dabei einen entscheidenden Beitrag leisten, nämlich über seine Ernährung. Der folgende Beitrag schildert das Zusammenspiel von Biologischer und Ästhetischer Zahnmedizin anhand einer Sofortimplantation.

Eine 41-jährige Patientin stellte sich durch Überweisung ihrer Heilpraktikerin nach rezidivierender Fistelbildung im Oberkiefer-Frontzahnbereich mit dem Wunsch der Entfernung ihrer chronisch-entzündlichen wurzelbehandelten Zähne 11-22 und einer Sofortimplantation mit Keramikimplantaten in unserer Praxis vor.

Anamnese und Befund

Bereits bei der zahnmedizinischen Erstuntersuchung zeigten sich die Zähne 11-22 als druckempfindlich und nicht besonders ästhetisch. Die Patientin klagte über rezidivierende Fistelbildung vor allem in Regio 11-22. Eine unschöne Narbe im Vestibulum ließ eine ehemalige Wurzelspitzenresektion vermuten. Auf der weiterführenden DVT-Bildgebung bestätigte sich die Resektion in Regio 22, die nur bindegewebig verheilt war. Regio 21 zeigte kleine metalldichte, kreisrunde Aufhellungen im Sinne von versprengtem Wurzelfüllmaterial in bukkoapikaler Richtung. Die Regionen 11-21 zeigten zusätzlich diffuse periapikale Aufhellungen, die am ehesten mit der Diagnose „Knochenödem“ einhergehen und den dauerhaften Aufbissschmerz radiologisch erhärteten. Da sie sich bereits im Vorfeld mit einer Lösung für ihr chronisches Leiden beschäftigt hatte und auch die Ästhetik für sie besonders wichtig war, kam für sie nur eine Sofortimplantation mit Keramikimplantaten und unmittelbarer provisorischer Versorgung infrage.

Planung und Therapie

Für den vorliegenden Fall war eine Sofortimplantation mit Keramikimplantaten (SCC Short Cut Concept® n. Dr. Karl Ulrich Volz) im Bereich der wurzelbehandelten Zähne 11-22 sowie die direkte Versorgung mit chairside gefertigten Langzeitprovisorien angedacht. Die optimale Implantatpositionierung mittels 3D-Diagnostik stellte sich als kleine Herausforderung dar, da die Zähne stark inkliniert waren und die Wurzelspitzen sehr weit vestibulär standen. Basierend auf dem aktuellen Vitamin-D3- und LDL-Cholesterin-Wert sowie anderen Blutuntersuchungen bereitete sich die Patientin bereits vier Wochen vor der geplanten Behandlung mit einer Ernährungsumstellung1 und einem gezielten orthomolekularen Mikronährstoffprotokoll2 vor, um ihren Körper optimal mit den richtigen Nährstoffen für Knochenregeneration und Wundheilung zu unterstützen.

Zahlreiche Studien3–16 konnten einen Zusammenhang zwischen mangelhafter Knochenbildung, verminderter Dichte sowie verzögerter Bruchheilung und einem Protein- und Aminosäurenmangel nachweisen. Umso älter die Patienten, umso signifikanter. Dayer et al. stellten bereits 2006 in einer Tierstudie eine verminderte Titanimplantat Osseointegration bei Ratten mit Proteinmangel (< 1 g/kg Körpergewicht) fest.3 Die Kraft, ein Implantat nach sechs bis acht Wochen wieder aus dem Knochen herauszudrehen, war bei den Ratten mit Proteinmangel um 43 Prozent niedriger als bei den Tieren mit ausreichend Protein in der Ernährung (= 1 g/kg Körpergewicht). Ein isokalorischer Proteinmangel in Kombination mit schwacher Osseointegration wurde im Jahr 2007 von Dayer et al. erneut bestätigt.4 Hannan et al. konnten anhand von Daten von 391 Frauen und 224 Männern (Zeitraum von vier Jahren) aus der „Framingham Osteoporosis Studie“ einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem Mangel an tierischem Protein in der Ernährung und Knochenverlust zeigen.14 Je größer der Proteinmangel war, umso größer war auch der Verlust von Knochenmasse an Femur und Wirbelsäule der untersuchten Patienten. Es wurde kein negativer Effekt von Proteinüberschuss und Knochenheilung festgestellt. In einer Studie an Patienten mit Hüftfraktur zeigten Schürch et al. eine signifikante Erhöhung der Knochendichte basierend auf einem Anstieg des IGF-1 (Wachstumsfaktor) durch Supplementierung mit 20 g Proteinpulver pro Tag.16 Auch der postoperative Klinikaufenthalt war im Durchschnitt 21 Tage kürzer als in der Kontrollgruppe.

Konsequenterweise liegt der Hauptfokus im Ernährungsdesign auf der adäquaten Versorgung mit dem Makronährstoff Protein. Das Wort kommt aus dem griechischen „proteios“, was so viel wie „als erstes, am wichtigsten“ heißt. Protein ist der Baustein für alles Leben. Haut, Haare, Nägel, Muskulatur, Bindegewebe und Knochen, Enzyme – quasi jede Zelle besteht aus Protein. Fehlt dieser wichtigste Rohstoff aufgrund von Mangelernährung, vor allem in Phasen von Reparaturprozessen wie im Anschluss an eine Operation, dann kann der Körper einfach nicht so gut regenerieren und kommt häufig in eine katabole Stoffwechsellage, d. h. es wird körpereigenes Gewebe abgebaut statt neues aufgebaut.

Proteine sind im Endeffekt nichts anderes als aneinandergereihte Aminosäurenketten. Kollagen ist das wohl am häufigsten vorkommende Protein im Körper und besteht pro Kette etwa aus ca. 1.050 Aminosäuren. Auch wenn es 20 proteinogene Aminosäuren gibt, sind es tatsächlich nur acht, die aus der Nahrung aufgenommen werden müssen. Man bezeichnet diese als essenzielle, also unentbehrliche Aminosäuren. Gemeint sind damit im Einzelnen: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Der Körper ist in der Lage, aus diesen acht Aminosäuren jedes Protein aufzubauen, vorausgesetzt es ist genug Rohstoff vorhanden.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag.

Quelle: cosmetic dentistry 4/19

Im Rahmen der 9. Badischen Implantologietage findet am 6. Dezember die Kursreihe „UPDATE Biologische Zahnheilkunde“ mit Dr. Dominik Nischwitz statt. Der Kurs soll die Teilnehmer in die Lage versetzen, Aspekte der Biologischen Zahnheilkunde und konkrete Therapiekonzepte im Praxisalltag umzusetzen.

Die moderne Zahnmedizin steht vor der Herausforderung, dem gestiegenen Bedürfnis der Patienten nach Gesundheit, Funktionalität und Ästhetik zu entsprechen. In diesem Sinne wird es immer wichtiger, auch ganzheitliche Aspekte in der Diagnostik und Therapie zu berücksichtigen und aktiv zu nutzen. Neben der klassisch handwerklich geprägten Zahnmedizin werden bei der Biologischen Zahnheilkunde zusätzlich die naturwissenschaftlichen Grundregeln in ihrer Komplexität und Wechselwirkung im Hinblick auf den menschlichen Organismus berücksichtigt. Ganz unter dem Motto „Der Mund als Spiegel für die Gesundheit“ werden so die Grundprinzipien der Chemie, Physik und Biochemie genauer unter die Lupe genommen und ein Zusammenhang zwischen den heute üblichen chronisch-systemischen Erkrankungen und Erkrankungen der Mundhöhle hergestellt.

Kombinierter Theorie- und Demonstrationskurs, inkl. Live-Demonstration

Zähne sind genau wie Leber, Magen oder Darm ebenfalls Organe mit eigener Blut- und Nerv-Versorgung, und wenn man es genau nimmt, sogar ein Hirn-Nerv. Sie sind das Organ, das dem Gehirn anatomisch am nächsten ist. Routinemäßig werden in diesem sensiblen Gebiet unterschiedlichste, teilweise hochgiftige Materialien unter dem „Deckmantel“ der handwerklichen Langlebigkeit eingebaut – mit oftmals schwerwiegenden Folgen für den ganzen Organismus. Im Kurs werden die Grundlagen der Biologischen Zahnmedizin und ihre Bedeutung für die tägliche Praxis vermittelt. Anhand von konkreten Patientenbeispielen werden Diagnostik- und Therapieoptionen aufgezeigt. Der Kurs ist als kombinierter Theorie- und Demonstrationskurs angelegt. Das heißt, dass neben der theoretischen Vermittlung die besprochenen Techniken demonstriert bzw. mittels klinischem Video als Großbildübertragung gezeigt werden.

Kursinhalte 1. Tag (Freitag) 14.00 – 18.00 Uhr
| Der Mund als Spiegel für die Gesundheit – der Zusammenhang von chronischsystemischen Erkrankungen und Erkrankung der Mundhöhle
| Naturwissenschaftliche Grundlagen
| NICO (Neuralgie Induzierende Cavitätenbildende Osteonekrose):
Was sind neuromodulative Trigger?/Diagnostik
| Metalle: Immunologie vs. Toxikologie
| Wurzelbehandlung aus biologischer Sicht – mechanische, immunologische und
toxikologische Grundlagen
 Kursinhalte 2. Tag (Samstag) 09.00 – 15.00 Uhr
| Biologische Zahnheilkunde in der Praxis: Störfelddiagnostik und Planung am
Befund der Kursteilnehmer oder an mitgebrachten Patientenfällen
| Neuraltherapie: Wie funktioniert die simulierte Extraktion?
| Chirurgiekonzepte und Techniken
| Root2Disease: Keramikimplantat vs. Endozahn
| Bone Healing Protokoll nach Dr. Nischwitz – optimale perioperative
Nährstoffversorgung für maximale Knochenregeneration
| Detox 101 – Wie kann man den Körper entgiften? Die effektivsten Methoden im Überblick
Der Nutzen für Teilnehmer ist bei diesem Seminar am größten, wenn sie eigene Fälle zur Planung nach biologischen Kriterien, am besten OPG und/oder DVT, zum Seminar mitbringen. Bitte bringen Sie auch ein eigenes OPG mit. Anhand des eigenen Falls lernt man am besten!

Anmeldung/Information

OEMUS MEDIA AG
Holbeinstr. 29
04229 Leipzig
Deutschland
Tel.: +49 341 48474-308
Fax: +49 341 48474-290
event@oemus-media.de
www.oemus.com

www.biologische-zahnheilkunde.info

Am 3. und 4. Mai 2019 fanden im Italienischen Verona und Valpolicella die Giornate Veronesi – die Veroneser Tage – statt. Geboten wurde ein hochkarätiges Zahnmedizin-Event mit einzigartigem italienischen Flair. Unsere Fachgesellschaft ISMI (Internationale Gesellschaft für metallfreie Implantologie) war im Rahmen des Kongresses erstmals als Partner mit einem eigenen Programmblock präsent.

Zum Kongressauftakt am Freitagvormittag gab es ein internationales Vortragsprogramm an der Universität Verona. Prof. Dr. Pier Francesco Nocini, Ordinarius der MKG-Chirurgie an der Universität Verona, eröffnete den deutsch-italienischen Fachkongress für Implantologie und Allgemeine Zahnheilkunde. Über 200 Teilnehmer konnten sich während der beiden Kongresstage von einem sowohl wissenschaftlich hochkarätigen als auch organisatorisch abwechslungsreichen Fortbildungsprogramm begeistern lassen.

Am Freitagnachmittag wurde die Fortbildungsveranstaltung, welche als Kooperation zwischen der Universität Verona und der OEMUS MEDIA AG ausgerichtet wurde, im Kongressresort Villa Quaranta in Valpolicella fortgesetzt. Die aus der Schweiz in den Tagungssaal und ins Internet übertragene Live-OP zum Thema „Externer Sinuslift mit dem Sinusimplantat unter Verzicht auf Sekundärmaterialien“ war mitunter eines der Programm-Highlights. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, während und nach der OP mit der Operateurin Dr. Josephine Tietje/Kreuzlingen (CH) über den Eingriff zu sprechen. Für die Moderation zeichnete Dr. Karl Ulrich Volz/Kreuzlingen (CH), Vorstandsmitglied der ISMI, verantwortlich. Darüber hinaus war er gemeinsam mit ISMI-Präsident Dr. Dominik Nischwitz/Tübingen als Referent bei den gut besuchten Table Clinics präsent und bereicherte das wissenschaftliche Vortragsprogramm auch am zweiten Kongresstag.

Die gastgebende Villa Quaranta sorgte in angenehm-großzügigem Ambiente mit authentischer italienischer Küchenkunst für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Genießen konnten diese die Vorzüge nicht nur während der Pausen des wissenschaftlichen Programms, sondern ebenso beim Get-together am Freitagabend und dem typisch italienischen Abendessen auf dem Gelände des Weingutes der Familie Tomasi am Samstag.

Die zweite Kongressausgabe der Giornate Veronesi wird am 1. und 2. Mai 2020 erneut in der Villa Quaranta stattfinden und ein spannendes Programm für Zahnärzte und das gesamte Praxisteam bieten. Interessenten erhalten weitere Informationen direkt beim Veranstalter OEMUS MEDIA AG unter 0341-48474-308 bzw. event@oemus-media.de.

Am 10. und 11. Mai 2019 lädt die Internationale Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) zu ihrer 5. Jahrestagung nach Konstanz ein. Die Teilnehmer erwartet ein Pre-Congress Symposium, Seminare, die Übertragung einer Live-OP sowie ein anspruchsvolles Vortragsprogramm.

Am zweiten Mai-Wochenende findet auf dem Gelände des Klinikums Konstanz unter der Themenstellung „Ceramic Implants – Game Changer in der Implantologie“ die 5. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) statt. Renommierte Referenten und die Teilnehmer werden an beiden Kongresstagen praktische Erfahrungen und aktuelle Trends beim Einsatz von Keramikimplantaten diskutieren.

Auch mit ihrer 5. Jahrestagung möchte die im Januar 2014 in Konstanz gegründete ISMI – International Society of Metal Free Implantology – wieder Zeichen auf einem besonders innovativen Feld der Implantologie setzen. Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung in 2015 und den erfolgreichen Jahreskongressen in Berlin 2016, Konstanz 2017 und Hamburg 2018, lädt die ISMI am 10. und 11. Mai 2019 erneut nach Konstanz ein. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Freitag zunächst mit einem Pre-Congress Symposium, Seminaren und der Übertragung einer Live-Operation via Internet. Höhepunkt des ersten Kongresstages ist dann im direkten Anschluss die ISMI White Night (hedicke‘s Terracotta), bei der die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre mit Wein und Musik den Tag ausklingen lassen können. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Vorträge. Die Themenpalette wird hier erneut nahezu alle Bereiche der metallfreien Implantologie umfassen. Wissenschaftlicher Leiter der Tagung ist der Präsident der ISMI, Dr. Dominik Nischwitz.

Die Internationale Gesellschaft für metallfreie Implantologie e.V. (ISMI) wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, die metallfreie Implantologie als eine innovative und besonders zukunftsweisende Richtung innerhalb der Implantologie zu fördern. In diesem Kontext unterstützt die ISMI ihre Mitglieder mit Fortbildungsangeboten sowie regelmäßigen Fach- und Marktinformationen. Darüber hinaus setzt sich die ISMI in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, d.h. in den Fachkreisen sowie in der Patientenkommunikation, für eine umfassende Etablierung metallfreier implantologischer Behandlungskonzepte ein. ISMI-Mitglieder erhalten auf die Kongressgebühr eine Ermäßigung von 20 Prozent.

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04229 Leipzig
Tel.: 0341 48474-308
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E-Mail: event@oemus-media.de
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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat jetzt den Referentenentwurf eines Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung (Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG) vorgelegt.

Im Rahmen dieses Omnibus-Gesetzes wird durch die Ergänzung der Berufsbezeichnung Zahnarzt im § 13 des Arzneimittelgesetzes klargestellt, dass auch Zahnärzte keiner behördlichen Erlaubnis für die Herstellung thrombozytenreichen Plasmas und ähnlicher Zubereitungen für die Geweberegeneration bedürfen.

Damit kommt die Politik einer seit geraumer Zeit bestehenden Forderung der Bundeszahnärztekammer zur Klarstellung gegenüber den Vollzugsbehörden der Länder nach. Die Regelung ermöglicht eine rechtskonforme Anwendung von Verfahren zur Geweberegeneration in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und dient letztendlich dem Patientenwohl.

Quelle: Klartext der Bundeszahnärztekammer Ausgabe 08/18

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Der größte Teil der durchgeführten Implantatinsertionen verläuft erfolgreich. Doch manchmal treten Beschwerden auf und nicht in allen Behandlungsfällen geht alles glatt. Ein Implantatverlust ist für den Patienten ärgerlich und zudem häufig schmerzvoll. Aber auch Behandler möchten Risikofaktoren reduzieren. Es werden regelmäßige Kontrollen der Implantate durchgeführt. Durch elektromechanische Messung können Implantatstabilität und Osseointegration begutachtet werden.

ZWP-Autorin Judith Müller erläutert im Beitrag die Abrechnung für die Stabilitätsmessung an Implantaten. Den gesamten Beitrag können Sie auf ZWP online lesen.

 

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Gehen Zähne aufgrund von Erkrankungen, mangelnder Mundhygiene oder Unfällen verloren, können sie komfortabel durch Implantate ersetzt werden. Doch auch bei den „künstlichen“ Zähnen ist eine gründliche Mundhygiene und Prophylaxe wichtig.

Das implantatumgebende Gewebe ist weiterhin nicht gegen Bakterien immun. Eine Periimplantitis, in deren Folge die Implantate verloren gehen können, ist eine gefürchtete Komplikation, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Bisher kommen bei der Prophylaxe in der Zahnarztpraxis in der Regel Ultraschall-, Schall- sowie Luft-Pulver-Wasserstrahl-Geräte zum Einsatz, damit auch der Biofilm im Gewinde des Implantats gründlich entfernt werden kann. Die raue Oberfläche und kleinen Rillen von Implantaten, die eine bessere Osseointegration ermöglichen sollen, erschweren jedoch die Arbeit.

Japanische Forscher haben kürzlich eine neue Methode entwickelt, die zukünftig bei der Periimplantitisprophylaxe eingesetzt werden könnte. Dabei machten sie sich die sogenannte Kavitation zunutze: Mithilfe von Wasser erzeugten sie kleine Dampfblasen, die beim Auftreffen auf die Implantatoberfläche zerplatzen. Dabei entsteht eine Art Druckwelle, die den vorhandenen Biofilm am Implantat entfernt.

Im direkten Vergleich mit einem Wasserstrahl hatte der Kavitationsstrahl die Nase vorn: Er konnte in drei Minuten bis zu einem Drittel mehr Plaque entfernen. Dabei wurden nicht nur die unteren Gewinderillen sehr gut gereinigt, sondern auch jene im Kammbereich.

Die Studie wurde kürzlich im Journal Implant Dentistry veröffentlicht.

Quelle: ZWP online

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Die SDS Live-OP zum Thema „Das SDS ALL-IN-ONE-CONCEPT – Teil 7: NICO-OP Regio 18 und 48 + Extraktion Regio 45 und Keramik-Sofortimplantat“ kann ab sofort über das ZWP online CME-Archiv angeschaut werden. Hierfür ist lediglich eine Registrierung notwendig.

ZWP online CME eröffnet Zahnärzten vielfältige Möglichkeiten, ihr Fachwissen gemäß den gesetzlichen Vorgaben regelmäßig und kontinuierlich auf den neuesten Stand zu bringen. Die Palette reicht von CME-Fachbeiträgen über Webinare bis hin zu Live-Operationen aus den verschiedenen Competence Centern.

Insbesondere Letztere stellen eine neue Dimension der dentalen Online-Fortbildung dar. Top-Referenten bieten regelmäßig Live-Operationen rund um das Thema „Implantologie“ an, die in HD-Qualität online übertragen werden. Die Live-OPs können entweder über das Portal selbst, oder aber auch über Social Media-Kanäle wie YouTube oder Facebook verfolgt werden.

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Um das Angebot künftig in vollem Umfang nutzen zu können und vor allem um Fortbildungspunkte zu erlangen, ist eine kostenlose Registrierung in der ZWP online CME Community erforderlich www.zwp-online.info/cme-fortbildung. Die Mitglieder der Community erhalten unter anderem den monatlichen Newsletter mit Informationen zum aktuellen CME-Angebot auf ZWP online, haben Zugriff auf die Archivfunktion und können aktiv (Chat-Funktion) mit den Referenten/Operateuren kommunizieren.

Um künftig über alle Online-­Fortbildungshighlights infor­miert zu sein, können Sie kostenlos Mitglied in der ZWP online CME-Community werden sowie unter www.zwp-online.info/newsletter den CME-Newsletter abonnieren.

Am 27. Jahrestreffen der European Association for Osseointegration in Wien kündigte Straumann die Einführung mehrerer neuer Produkte an, darunter ein neues zweiteiliges Keramikimplantat und ein Mini-Implantatsystem. Das Unternehmen präsentierte erste Ergebnisse aus dem präklinischen und klinischen Studienprogramm mit dem innovativen vollkonischen Implantat BLX. Straumann kündigte die limitierte Markteinführung dieser Angebotserweiterung bei Implantat-Sofortlösungen an; die vollständige Lancierung wird im Laufe des nächsten Jahres erwartet.

Straumann PURE Keramikimplantat: Angebot erweitert

Die Straumann PURE CI-Serie wurde für den hochästhetischen Zahnersatz konzipiert. Die Implantate aus einer Hochleistungskeramik entsprechen farblich und bezüglich Transluzenz der natürlichen Zahnwurzel, und die ZLA®-Oberfläche ermöglicht eine verlässlich vorhersehbare Osseointegration.

Als Ergänzung zum bestehenden PURE Monotype-Design lanciert Straumann nun eine zweiteilige Lösung, welche die prothetische Flexibilität erhöht und die Handhabung erheblich vereinfacht. Das neue Implantat eignet sich auch für die geführte Insertion.

Straumann hat die PURE-Reihe in sein Lifetime Plus Garantieprogramm aufgenommen, und kann damit Kunden und Patienten zusätzliche Sicherheit bieten. Straumann ist der erste Hersteller, der diese Garantieleistungen für ein keramisches Implantatsystem bietet.

Ein neuer Standard für Mini-Implantate

Straumann schätzt, dass weltweit bei etwa jedem zehnten Implantatverfahren zahnlose Unter- oder Oberkiefer versorgt werden. Einteilige Zahnimplantate mit sehr kleinem Durchmesser bieten eine günstige, sofortige und minimal-invasive Lösung für zahnlose Patienten mit reduziertem Kieferknochen. 2017 wurden mehr als eine Million solcher Mini-Implantate gesetzt, und ihre Verbreitung wächst schnell – nicht zuletzt, weil durch die Mini-Implantate Knochenaufbauverfahren vermieden werden können, die bei größeren Implantaten notwendig wären.

Dank ihrer Erfahrung mit Implantaten mit kleinem Durchmesser und prothetischen Retentionssystemen hat Straumann ein hochwertiges Mini-Implantat mit nur 2,4 mm Durchmesser entwickelt. Wie Straumann BLT verfügt auch das Mini-Implantat über ein apikal-konisches Design, um eine hohe Primärstabilität zu ermöglichen. Zudem verfügt das Implantat über ein speziell entwickeltes Gewinde, welches das Bohrprotokoll vereinfacht.

Im Gegensatz zu anderen Mini-Implantaten besteht das Straumann Mini-Implantat aus hochfestem Roxolid®, und seine SLA-Oberfläche ermöglicht eine zuverlässige Osseointegration. Die eingebaute Optiloc®-Verbindung verwendet eine Kombination aus ADLC-Beschichtung und PEEK-Einsätzen, um die Reibung zwischen Implantat und Matrix zu vermindern und ermöglicht so eine hohe Langlebigkeit mit geringem Wartungsaufwand. Diese Eigenschaften und die Zuverlässigkeit der Marke Straumann setzen bei Mini-Implantaten einen neuen Standard.

Bühne frei für BLX

Straumann befasst sich seit vielen Jahren mit dem sofortigen Zahnersatz. Das Unternehmen ist bestrebt, die Nachfrage nach noch kürzeren Behandlungszeiten, vorhersagbaren und personalisierten Behandlungsoptionen zu bedienen. Mit dem apikal-konischen BLT-Implantat (Bone Level Tapered), das seit 2015 auf dem Markt und heute das meistverkaufte Implantat von Straumann ist, hat das Unternehmen beim sofortigen Zahnersatz mit Implantaten bedeutende Fortschritte erzielen können. Die BLT-Verkäufe sind weiterhin stark steigend , BLT adressiert aber nicht das hochattraktive Segment vollkonischer Produkte, das inzwischen rund ein Viertel aller gesetzten Implantate umfasst und am schnellsten wächst. Um diese Angebotslücke zu schliessen, begann Straumann mit den weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet zusammenzuarbeiten. Die Zielvorgabe war, das fortschrittlichste vollkonische Implantatsystem zu entwickeln. BLX ist das Ergebnis dieser Bemühungen. Das innovative Design in Kombination mit der bewährten Roxolid- bzw. SLActive-Technologie hat ein einzigartiges Implantatsystem der nächsten Generation hervorgebracht und schafft ein neues Maß an Vertrauen – nicht nur für Sofortversorgungen, sondern für alle Indikationen. BLX wurde entwickelt, um die Primärstabilität in allen Knochenklassen zu optimieren, die restaurativen Arbeitsschritte zu vereinfachen und vorhersagbare Ergebnisse auch in komplexen Fällen zu erzielen.

Renommierte Experten werden auf der EAO im „Straumann Corporate Forum“ die neuesten präklinischen und klinischen Resultate zu diesem aufregenden neuen Implantat präsentieren. Im ersten von fünf Vorträgen wird Prof. Bilal Al-Nawas wissenschaftliche und klinische Neuigkeiten über Implantologie-Sofortbehandlungsprotokolle vorstellen. Anschließend wird Dr. Ophir Fromovich die grundlegenden Eigenschaften von BLX beschreiben. Prof. Helena Francisco wird in der dritten Vorlesung Ergebnisse aus präklinischen Studien mit BLX vorstellen und dabei dessen hervorragende Eigenschaften der Osseointegration und des Knochenerhalts hervorheben. Im vierten Vortrag stellen die Dres. Leon Pariente und Karim Dada klinische Fälle der Sofort-Restauration in der ästhetischen Zone vor und diskutieren den Entscheidungsprozess. Prof. Gabor Tepper wird im fünften Vortrag die Sofortbehandlung mit BLX in anspruchsvollen klinischen Situationen und abschließend das breite Indikationsspektrum des Implantats beleuchten.

Die Präsentationen werden heute ab 17 Uhr über das Internet und Social Media live übertragen (siehe http://www.straumann.com/en/discover/eao-2018/straumannlive.html).

Straumann veranstaltet zwei zusätzliche Workshops mit renommierten Experten, um Zahnärzten praktische Erfahrungen mit BLX zu vermitteln und neue Techniken zu vorzustellen. Beide Workshops waren rasch ausgebucht.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Straumann Website des Unternehmens (www.straumann.com) und/oder den Stand der Straumann Group D04 an der EAO.

Quelle und Foto: Straumann