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Dass es im Zusammenhang mit der Einnahme von Bisphosphonaten zu Komplikationen bei Implantaten kommen kann, ist bereits hinlänglich bekannt. Eine Studie aus Japan bestätigt bisherige Forschungen auf diesem Gebiet nun mit einer Untersuchung zur Einnahme von Bisphosphonaten bei Frauen nach der Menopause.

An der Untersuchung, die im Journal of Oral Implantology erschienen ist, nahmen 25 Frauen über 60 Jahre mit einer Osteoporose-Diagnose teil, die kurz zuvor ein Implantat erhalten hatten. Elf der untersuchten Frauen nahmen aufgrund ihrer Osteoporose Bisphosphonate ein. Insgesamt wurden bei den elf Frauen 25 Implantate gesetzt, wovon drei innerhalb eines Jahres nach der Implantation verloren gingen. Die restlichen 14 Frauen nahmen keine Bisphosphonate ein, bei ihnen verlief die Osseointegration der Implantate komplikationslos.[content-banner]

Bisphosphonate sind bei Osteoporose in der Regel das Mittel der Wahl, da sie den Knochenabbau im Körper bremsen. Zum Umgang mit Patienten, die diese Medikamente einnehmen und vor einer geplanten Implantation stehen, hat die DGMKG eine S3-Leitlinie erarbeitet.

Quelle: ZWP online

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