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Sollte Ihr Patient einen Vitamin D3-Wert unter 30 ng/ml und einen LDL-Wertüber 1,4 g/l aufweisen, so wird er nicht in der Lage sein, gesunden Knochen zu bilden, ganz gleich, welche Anstrengungen Sie unternehmen*! 85% aller Deutschen weisen einen D3-Wert von unter 30 ng/ml auf. Liegt hier möglicherweise einer der Gründe für die zunehmende Periimplantitits-Problematik?

Mit Biologischer Zahnheilkunde, welche sich auf die aktuellsten Studien der orthodoxen Medizin, Zahnmedizin und Immunologie stützt, sind Sie in der Lage, Ihre Patienten therapiebegleitend nach dem BTP Biological Treatment Protocol so zu unterstützen, dass nahezu keine Schwellung und Schmerzen und keine Komplikationen auftreten.

Abb. 1 - Befund: retinierte und verlagerte Weisheitszähne 38/48, Ischämische Osteonekrosen 18/28, wurzelbehandelte und beherdete Zähne (DVT) 15/46

Abb. 1 – Befund: retinierte und verlagerte Weisheitszähne 38/48, Ischämische Osteonekrosen 18/28, wurzelbehandelte und beherdete Zähne (DVT) 15/46

Abb. 2 - OP-Ergebnis: minimalinvasive und atraumatische Entfernung der Weisheitszähne ohne Schädigung der Nachbarwurzeln und des Nervs, Sofortimplantat 15 mit Sofortversorgung (an die Nachbarzähne verklebt), Sofortimplantat 46 mit einem Balkonimplantat

Abb. 2 – OP-Ergebnis: minimalinvasive und atraumatische Entfernung der Weisheitszähne ohne Schädigung der Nachbarwurzeln und des Nervs, Sofortimplantat 15 mit Sofortversorgung (an die Nachbarzähne verklebt), Sofortimplantat 46 mit einem Balkonimplantat

Abb. 3 - Befi nden der Patientin: minimale, von außen kaum sichtbare Schwellung postoperativ. Rechts direkt vor dem Eingriff , Mitte 1 Tag postoperativ, links drei Tage postoperativ. Systemstress v.a. in der Augenpartie bereits reduziert.

Abb. 3 – Befi nden der Patientin: minimale, von außen kaum sichtbare Schwellung postoperativ. Rechts direkt vor dem Eingriff , Mitte 1 Tag postoperativ, links drei Tage postoperativ. Systemstress v.a. in der Augenpartie bereits reduziert.

Radikal – minimalinvasiv – atraumatisch

Patientin links vor dem Eingriff, rechts unmittelbar nach dem Eingriff. Die Patientin konnte direkt nach dem Eingriff wieder ohne Brille lesen und fühlte sich „wie befreit“ im Kopfbereich, was sich am Gesicht sehr deutlich ablesen lässt. Noch faszinierender ist die Tatsache, dass Ihre Patienten durch diese Art der Therapie gesünder werden, ihre neurologischen und orthopädischen Symptome verlieren und direkt im Anschluss an die OP viel jünger und gesünder aussehen.

Abb. 4 - Entfernung der Ischämischen Osteonekrosen in allen Leerkieferabschnitten, Implantate und Sofortimplantate mit Internem Sinuslift 26/27 und Sofortversorgung. Patientin links vor dem Eingriff , rechts unmittelbar nach dem Eingriff . Die Patientin konnte direkt nach dem Eingriff wieder ohne Brille lesen und fühlte sich „wie befreit“ im Kopfbereich, was sich am Gesicht sehr deutlich ablesen lässt.

Abb. 4 – Entfernung der Ischämischen Osteonekrosen in allen Leerkieferabschnitten, Implantate und Sofortimplantate mit Internem Sinuslift 26/27 und Sofortversorgung. Patientin links vor dem Eingriff , rechts unmittelbar nach dem Eingriff . Die Patientin konnte direkt nach dem Eingriff wieder ohne Brille lesen und fühlte sich „wie befreit“ im Kopfbereich, was sich am Gesicht sehr deutlich ablesen lässt.

Abb. 5 – Patientin mit schwerem neurologischem Befund. Entfernung der wurzelbehandelten Zähne und Einsetzen von Balkonimplantaten. Direkt nach dem chirurgischen Eingriff waren die Augen aufgeklart. Drei Tage nach dem Eingriff konnte die Patientin wieder nahezu schmerzfrei gehen.

In der Kombination mit den Keramikimplantaten von SDS sind Sie in der Lage, innerhalb von drei Sitzungen den Patienten bis zur finalen Prothetik komplett zu sanieren mit einer sehr hohen Vorhersagbarkeit (THE ALL IN ONE CONCEPT).

Kommentar der Patientin ca. 3 Monate nach dem Ersteingriff :

„Lieber Dr. Volz, Ich bin unendlich dankbar!!!! Ich schaue durch andere Augen in die Welt und es ist wie ein Schalter nach der OP umgekippt! Der parasympathische Zustand setzt sich fort ; )“

Abb. 6 und 7: Entfernung aller Metalle unter Schutzmaßnahmen, Entfernung der Fremdkörper im 1. Quadranten, Entfernung aller wurzelbehandelten Zähne, Sofortimplantate in allen Regionen (16 Balkon-Implantat) und Sofortversorgung in allen vier Quadranten gemäß dem ALL IN ONE CONCEPT. Patientin präoperativ, postoperativ und nach 4 Monaten beim Prothetiktermin.

Abb. 6 und 7: Entfernung aller Metalle unter Schutzmaßnahmen, Entfernung der Fremdkörper im 1. Quadranten, Entfernung aller wurzelbehandelten Zähne, Sofortimplantate in allen Regionen (16 Balkon-Implantat) und Sofortversorgung in allen vier Quadranten gemäß dem ALL IN ONE CONCEPT. Patientin präoperativ, postoperativ und nach 4 Monaten beim Prothetiktermin.

Abb. 6 und 7: Entfernung aller Metalle unter Schutzmaßnahmen, Entfernung der Fremdkörper im 1. Quadranten, Entfernung aller wurzelbehandelten Zähne, Sofortimplantate in allen Regionen (16 Balkon-Implantat) und Sofortversorgung in allen vier Quadranten gemäß dem ALL IN ONE CONCEPT. Patientin präoperativ, postoperativ und nach 4 Monaten beim Prothetiktermin.

Abb. 6 und 7: Entfernung aller Metalle unter Schutzmaßnahmen, Entfernung der Fremdkörper im 1. Quadranten, Entfernung aller wurzelbehandelten Zähne, Sofortimplantate in allen Regionen (16 Balkon-Implantat) und Sofortversorgung in allen vier Quadranten gemäß dem ALL IN ONE CONCEPT. Patientin präoperativ, postoperativ und nach 4 Monaten beim Prothetiktermin.

BONE GROWING IMPLANTS:
 Knochen bilden und erhalten!

Unter der Voraussetzung, dass der Patient überhaupt Knochen bilden kann (s.o.), existieren biologische Gesetze, nach denen sich Knochen bilden wird, ohne dass Sie Knochenersatzmaterial benötigen oder Blöcke transplantieren müssen.
 Im Laufe des Jahres 2017 wird SDS eine ganze Reihe neuer und bislang unbekannter Formen vorstellen, welche sowohl vertikal als auch transversal Knochen bilden können als auch Implantate, welche kein Knochenersatzmaterial bei der Sinusluft-Operation mehr benötigen.

Zusammenfassend müssen wir folgende Voraussetzungen kontrollieren und in unser Therapiekonzept integrieren, um Knochen zu generieren und zu erhalten:

1) Systemische Bedingungen

a. Immunsystem stärken

b. Fähigkeit stärken, Knochen zu bilden

c. Parasympathikus aktivieren, Sympathikus hemmen

2) Lokale Bedingungen

a. Reduzierung der schlechten Entzündung (Riesenzellen)

b. Aktivierung der guten Entzündung (Monozyten, Granulozyten, Makrophagen)

c. Reduzierung der Kontamination (Atem, Speichel etc.)

d. Knochenstimulation

e. Verbesserung der extrazellulären Matrix

f. Erhalt der Durchblutung (Mammoto’s Law)

Knochenblöcke und Knochenersatzmaterialien übernehmen dabei lediglich die Aufgabe, den Hohlraum stabil zu erhalten, haben aber den Nachteil, dass dies mit einem zusätzlichen Eingriff, zusätzlichen Kosten, zusätzlicher Morbidität und zusätzlichen Risiken verbunden ist. Im Jahr 1998 veröffentlichten Hämmerle und Thorkild einen Artikel über das Memfix-System der Fa. Straumann, welches in der Lage war, ausschließlich über die stabile Hohlraumbildung signifikante Mengen an Knochen zu generieren.

Abb. 8: Das Memfix-System der Firma Straumann bewies, dass Knochen durch die alleinige Hohlraumbildung geschaffen werden kann.

Abb. 8: Das Memfix-System der Firma Straumann bewies, dass Knochen durch die alleinige Hohlraumbildung geschaffen werden kann.

Mit dem neuen Implantatmaterial Zirkonoxid haben wir erstmals ein Material zur Verfügung, an welches nicht nur Knochen anwächst, sondern auch das Weichgewebe. Die logische Konsequenz war für uns, die Implantate selbst als Zeltstangen zu verwenden und weitere „Spacemaker“ in Form von Balkonen oder Discs an die Implantate „hinzukonstruieren“: Derart gestaltete Implantate sind in der Lage, mehrere Millimeter an Knochen selbst in vertikaler Dimension wachsen zu lassen.

Abb. 9 - Die breite Tulpe stützt dabei das Weichgewebe, welches innerhalb weniger Tage an das Zirkonoxid anwächst, und selbst wenn dieses noch etwas kollabieren würde, wäre noch genügend Hohlraum vorhanden, welcher sich mit Knochen füllen wird. Dieser Eff ekt kann durch die Anwendung eines Balkonimplantates (ganz rechts) noch verstärkt werden.

Abb. 9 – Die breite Tulpe stützt dabei das Weichgewebe, welches innerhalb weniger Tage an das Zirkonoxid anwächst, und selbst wenn dieses noch etwas kollabieren würde, wäre noch genügend Hohlraum vorhanden, welcher sich mit Knochen füllen wird. Dieser Eff ekt kann durch die Anwendung eines Balkonimplantates (ganz rechts) noch verstärkt werden.

 

Derart gestaltete Implantate sind in der Lage, mehrere Millimeter an Knochen selbst in vertikaler Dimension wachsen zu lassen:

Abb. 10 - Entfernung der zerstörten Zähne 34 – 38 und 44 – 48, Sofortimplantate 36 – 34 und 44 – 46, Stabilisierung der Attached Gingiva an den Implantat-Tulpen nach dem Zeltstangenprinzip. Versorgung mit Kronen nach nur drei Monaten. Vollständige vertikale Knochenregeneration an den Sofortimplantaten.

Abb. 10 – Entfernung der zerstörten Zähne 34 – 38 und 44 – 48, Sofortimplantate 36 – 34 und 44 – 46, Stabilisierung der Attached Gingiva an den Implantat-Tulpen nach dem Zeltstangenprinzip. Versorgung mit Kronen nach nur drei Monaten. Vollständige vertikale Knochenregeneration an den Sofortimplantaten.

 

Speziell bei Sofortimplantaten im Molarenbereich spielt die laterale Abstützung eine große Rolle. Unten sehen wir einen Fall, der sehr schön mit den rotationssymmetrischen SDS-Implantaten gelöst wurde, was für sich schon ein außergewöhnliches Ergebnis darstellt, da es sich um Sofortimplantate im Bereich der oberen Molaren handelt:

Abb. 11 - typischer vestibulärer Knocheneinbruch bei Sofortimplantation in die palatinale Wurzel.

Abb. 11 – typischer vestibulärer Knocheneinbruch bei Sofortimplantation in die palatinale Wurzel.

 

Wir erkennen allerdings, dass der vestibuläre Knochen durch die fehlende Abstützung verloren geht. Setzen wir nun in diese Situationen Balkonimplantate ein, so wird durch die vestibuläre Abstützung der Knochen in dieser Region erhalten:

Abb. 12 - Auch im Unterkiefer kann hiermit in sehr eindrucksvoller Weise das Volumen in der Region der nicht implantierten Wurzel erhalten werden.

Abb. 12 – Auch im Unterkiefer kann hiermit in sehr eindrucksvoller Weise das Volumen in der Region der nicht implantierten Wurzel erhalten werden.

 

Weitere ganz neue und sehr vielversprechende Formen stellen die Sinus-und 
Diskimplantate dar:

Abb. 13 - Sinusimplantat mit dem „Sonnenschirmeffekt“. Ganz rechts das Diskimplantat.

Abb. 13 – Sinusimplantat mit dem „Sonnenschirmeffekt“. Ganz rechts das Diskimplantat.

 

Das Sinusimplantat dient hier nicht nur als Zeltstange, sondern stellt über den Schirmeffekt einen besonders großen Hohlraum zur Einblutung zur Verfügung bei gleichzeitiger Minimierung des Risikos der Perforation der Schneiderschen Membran.

Das rechts dargestellte Diskimplantat besitzt unterbrochene Abstandshalter (Discs), um das Periost auf Abstand zu bringen, so dass dort der Knochen einwachsen kann. Auf dem prothetischen Plateau weist das Implantat Rillen auf, um dort apikale Matratzennähte im Sinne des Hosenträger-Prinzips sicher zu platzieren und die Attached Gingiva dort solange zu fixieren, bis diese an die Keramik angewachsen ist. Bislang mussten die Hosenträger- Nähte an den Pfosten der einteiligen Implantate fixiert werden:

Abb. 14 - Implantat als „Tentpole“ mit „Sonnenschirmeffekt“ durch die breite Tulpe. Sichere Fixierung des Weichgewebes durch „Hosenträger- Nähte“.

Abb. 14 – Implantat als „Tentpole“ mit „Sonnenschirmeffekt“ durch die breite Tulpe. Sichere Fixierung des Weichgewebes durch „Hosenträger- Nähte“.

Autor: Dr. Karl Ulrich Volz

Quelle: SDS Newsletter Februar 2017